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Bayern München gastiert im Halbfinalrückspiel beim FC Barcelona. Das Hinspiel gewannen die Bundesligisten klar mit 4:0, zur Halbzeit steht es 0:0 im Camp Nou.

Barcelona. Bayern München lässt auf dem Weg ins deutsche Traumfinale der Champions League gegen Borussia Dortmund offenbar nicht anbrennen. Zur Halbzeit des Halbfinal-Rückspiels beim FC Barcelona steht es 0:0, die Bayern führen damit nach dem klaren Sieg in München in der Gesamtabrechnung immer noch mit 4:0. Zudem hat der Rekordmeister das Spiel bisher gut im Griff. Die Katalanen sind ohne den zunächst auf der Bank sitzenden Weltfußballer Lionel Messi von einem Wunder bisher weit entfernt, aber seit der 25. Minute zumindest etwas besser im Spiel.

Barca-Trainer Trainer Tito Vilanova hatte gegenüber dem Hinspiel insgesamt vier Änderungen vorgenommen. Neben Messi rutschten der gesperrte Jordi Alba, der verletzte Sergio Busquets und Alexis Sánchez aus dem Team. Dafür spielten David Villa, Cesc Fàbregas, Adriano und Alex Song.

Bayern-Coach Jupp Heynckes ließ Mario Mandzukic nach abgesessener Sperre wieder für Mario Gomez stürmen. Zudem musste der erkältete Abwehrchef Dante auf die Bank. "Er hat mir gesagt, er fühlt sich nicht hundertprozentig fit. Und dann bin ich rigoros, denn die Spieler, die hier auflaufen, müssen voll da sein", sagte Heynckes bei Sky.

Von den sechs von einer Gelbsperre fürs Finale bedrohten Bayern-Profis begannen Kapitän Philipp Lahm sowie die beiden "Sechser" Bastian Schweinsteiger und Javi Martínez. Neben Dante blieben die ebenfalls vorbelasteten Gomez und Luiz Gustavo zunächst draußen.

Dem befürchteten Sturmlauf sahen sich die Bayern zunächst nicht ausgesetzt. Ganz im Gegenteil: Der deutsche Meister diktierte auch diesmal das Spiel, agierte in der Defensive sehr aufmerksam und konterte mehrfach schnell und kombinationssicher. In der 13. Minute hatte Arjen Robben schon das Tor auf dem Fuß, das wohl die letzten Restzweifel beseitigt hätte. Doch nach einem sensationellen Pass von Schweinsteiger, der als klarer Chef im Ring die Barca-Stars Xavi oder Andres Iniesta im ersten Durchgang wieder klar ausstach, ließ sich der Niederländer bei seinem 50-m-Sprint aufs Tor im letzten Moment noch von Piqué abfangen. Barcas Abwehrchef war auch sechs Minuten später Retter in höchster Not, als er sich nach einer Hackenablage von Schweinsteiger dem einschussbereiten Lahm in den Weg warf.

Manuel Neuer musste erst in der 24. Minute das erste Mal eingreifen. Bezeichnenderweise war es ein Distanzschuss Pedros, den der Bayern-Torhüter über das Tor lenkte. Diese Chance diente Barca offenbar als Weckruf, Xavi setzte eine Direktabnahme aber deutlich zu hoch an (27.).

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