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Nun doch definitiv fehlen wird bei Barca Javier Mascherano. Auch Busquets ist angeschlagen. Gerard Pique verliert aber nicht die Hoffnung und verzeiht zudem Franz Beckenbauer.

Barcelona. Beim Halbfinal-Rückspiel am Mittwochabend wird beim FC Barcelona definitiv Javier Mascherano fehlen. Ebenso steht hinter Sergio Busquets ein kleines Fragezeichen. Unterdessen glaubt Verteidiger Gerard Pique trotz der 0:4-Niederlage im Hinspiel fest an den Einzug ins Endspiel und verzeiht Franz Beckenbauer seine Äußerungen über mögliches unfaires Spiel der Katalanen.

Mascherano nicht rechtzeitig fit

Der spanische Spitzenklub FC Barcelona muss nun doch auf Verteidiger Javier Mascherano verzichten. Der 28 Jahre alte argentinische Nationalspieler werde "nicht spielen", sagte Trainer Tito Vilanova am Dienstagnachmittag auf einer Pressekonferenz. Mascherano hatte sich am 2. April im Viertelfinal-Hinspiel bei Paris St. Germain (2:2) eine Bänderverletzung im Knie zugezogen. Vor wenigen Tagen nahm er aber das Training wieder auf und schien rechtzeitig fit zu werden.

Busquets nicht hundertprozentig fit, Ausfall aber unwahrscheinlich

Ein kleines Fragezeichen steht überdies noch hinter dem Einsatz von Sergio Busquets, der sich seit Wochen mit Schambeinproblemen plagt. Er werde das Abschlusstraining abwarten und dann entscheiden, "ob er hundertprozentig fit ist und spielen kann", sagte Vilanova. Ein Ausfall des 24-Jährigen gilt jedoch als unwahrscheinlich. Als Ersatz stünde Alex Song bereit. Sicher fehlen wird neben Mascherano und dem gelbgesperrten Jordi Alba auch Kapitän Carles Puyol, der sich am 15. März einer Knie-Operation hatte unterziehen müssen.

RUMMENIGGE: ANGST VOR GELBEN KARTEN


Pique: "Wenn eine Mannschaft ein 0:4 aufholen kann, dann unsere!"

Trotz der zahlreichen Ausfälle in der Defensive verlieren die Katalanen aber nicht den Glauben an eine Finalteilnahme. "Wenn eine Mannschaft ein 0:4 aufholen kann, dann ist es die unsere. Wir sind hundertprozentig davon überzeugt, dass wir es schaffen werden", sagte Abwehrspieler Gerard Pique.

Fußball habe viel mit Psychologie zu tun, ergänzte der 26-Jährige, und führte dazu aus: "Wenn ich Leo (Messi) sehe und Xavi und Andres Iniesta und Cesc (Fabregas): da wächst mein Selbstvertrauen, da weiß ich, wir können es packen. Als ich sieben Jahre alt war, da habe ich Spieler wie Romario gesehen und dasselbe gedacht. Das ist es, was wir alle glauben müssen, die Mannschft, die Fans."

Pique über Beckenbauer: "Er ist ein Gentleman, das weiß ich"

Der Wirbel um die Äußerungen von Bayern-Ehrenpräsident Franz Beckenbauer lässt Barça indes kalt, versicherte Piqué. "Er ist ein Gentleman, das weiß ich. Er hat das ganz sicher nicht so gemeint. Er weiß, dass unser Benehmen immer astrein ist." Beckenbauer hatte sich für Aussagen entschuldigen müssen, wonach Barca "mit allen Mitteln" agieren werde. "Alles, was rundherum passiert, ist ein Zirkus, der den Journalisten gut gefällt. Mit uns hat das nichts zu tun, wir müssen einfach gut Fußball spielen", sagte Pique.

Dass der FC Barcelona die Bayern am 8. April 2009 4:0 geschlagen hat, ist für Piqué "kein Maßstab. Sie sind viel besser, wir müssen viel besser spielen als 2009."


EURE MEINUNG: Hätte Barcelona mit Mascherano und Puyol deutlich mehr Chancen gegen Bayern?

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