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Müller: "Man wird morgen einen anderen Messi sehen"

Für Bayerns Thomas Müller ist Barcelona vom Argentinier abhängig. Schweinsteiger wiederum kennt die Atmosphäre im Camp Nou und weiß, was die Bayern erwartet.

Barcelona. Thomas Müller vom FC Bayern München betonte, dass der FC Barcelona im Hinspiel (4:0) gar nicht so schlecht gespielt habe. Er kündigt eine defensive Ausrichtung seiner Mannschaft für das Rückspiel an und erwartet eine ganz andere Leistung von Lionel Messi. Bastian Schweinsteiger äußerte sich zur Gelbvorbelastung und bemerkte, dass Heynckes sich in Spanien sehr wohl zu fühlen scheine.

Müller: "Wir werden mit elf Mann verteidigen"

Thomas Müller beschrieb Superstar Lionel Messi auf der Pressekonferenz am Nachmittag als "Fixpunkt" der Mannschaft, von dem eine gewisse Abhängigkeit bestehe. In München habe man ihn kaum gesehen, aber "das war auch unser Verdienst", so der zweifache Torschütze dieser Begegnung. Müller ist sich aber vor dem Spiel sicher: "Man wird morgen einen anderen Messi sehen."

Ohne Barcas letzte Aufholjagd gegen den AC Mailand nochmal angesehen zu haben, weiß Müller, "wozu Barcelona fähig ist". Denn schließlich: "So schlecht waren sie im Hinspiel nicht." Für das eigene Team kündigt er eine defensive Marschrichtung an: "Wir werden mit elf Mann verteidigen und den Ball vom eigenen Tor weghalten."


Schweinsteiger: "Das Problem ist, dass im Mittelfeld noch mehr davon rumrennt!"

Sein Teamkollege Bastian Schweinsteiger äußerte sich über Xavi, den er als das "Gehirn von Barcelona" beschreibt. Xavi sei ein "absoluter Weltklassefußballer", aber Schweinsteiger hat auch erkannt: "Das Problem ist, dass im Mittelfeld noch mehr davon rumrennt!"

Taktisch soll wohl das Spiel auf Konter ausgerichtet werden. "Wir schalten sehr schnell auf Offensive um. Wenn wir morgen eins oder zwei machen, wird es für Barcelona ganz ganz schwer", so der 28-Jährige.

Schweinsteiger und weitere fünf Mitspieler sind mit Gelb vorbelastet und würden bei einer weiteren Verwarnung für ein mögliches Finale in Wembley gesperrt sein. Dennoch kündigte Bayerns Nummer 31 an, "sich nicht groß anders" zu verhalten. Natürlich versuche man, "keine unklugen Dinge" zu veranstalten, aber: "Zweikämpfe gehören dazu, wenn es passiert, passiert es."


"Man merkt, dass es ihm hier gefällt"

Über das imposante Camp Nou sagte Schweinsteiger, dass sowohl "die Atmosphäre", als auch "das Wetter" anders sei. All das komme Barcelona entgegen und auch, dass "der Platz größer ist". Gegenüber seinem Trainer Jupp Heynckes bemerkte er, dass "er hier in Spanien aufblüht. Man merkt, dass es ihm hier gefällt".

Heynckes selbst zeigte sich aber auch in seiner zweiten Heimat angriffslustig. "Wir können morgen auch im Camp Nou Tore erzielen", so der Bayern-Trainer, über den zuletzt spekuliert wurde, dass er nach dieser Saison nach Spanien wechseln könnte. Der Coach lobte Schweinsteiger als einen "Leader und einen der besten Fußballer der Welt", aber auch ihm ist klar, dass der FC Bayern zeigen müsse, dass "das Hinspiel keine Eintagsfliege" war.

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