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Dante wird zum ersten Mal in seiner Karriere in Camp Nou gastieren. Im Interview gab er Auskunft über die Stärke der Bayern, die Taktik gegen Messi sowie Uli Hoeneß.

München. Nach dem 4:0-Heimspiel-Sieg scheint der Einzug ins Champions-League-Finale nur noch Formsache. Trotzdem warnte Bayern Münchens Abwehrrecke Dante vor "hochmotivierten und aggressiven Spaniern". "Wir haben gut gespielt gegen Barcelona, aber wir müssen auf dem Boden bleiben, konzentriert bis zum Ende sein, um uns dort fürs Finale zu qualifizieren" erklärte er.

Für die bittere Niederlage wollen sich die Katalanen "unbedingt revanchieren. Sie werden mit allen Mitteln arbeiten, aber wir dürfen uns davon nicht überraschen lassen. Klar ist aber: Barcelona muss kommen", beschrieb er die mentale Ausrichtung gegenüber dem Kicker.

Dass er für ein eventuelles Finale durch eine weitere Gelbe Karte gesperrt sein könnte stört den Bayernprofi aber nicht im geringsten: "Für mich ist das scheißegal. Ich will meiner Mannschaft in jedem Fall helfen, um ins Finale zu kommen. Ich arbeite für die Mannschaft, für den Verein, nicht für mich."

Man will, was man nicht mehr hat

"Nach zwei Jahren ohne Titel hat die Mannschaft einfach diese große Lust und Gier auf Titel. Wir haben sehr viel und hart gearbeitet. Bis jetzt läuft es super, aber wir müssen bis zum Ende so weiterarbeiten, um vielleicht die Krönung zu erreichen und alle Ziele zu erreichen", beschrieb der Brasilianer seine Motivation.

Auch in Bezug auf "Teamplay" scheinen die Bayern dazu gelernt zu haben. "Natürlich würde ich gerne alle Spiele machen, aber man muss auch die Truppe respektieren. Es gibt da eine riesige Qualität und ich finde es sehr gut, die anderen spielen zu sehen, die vielleicht nicht so viel zum Einsatz gekommen sind", erklärte Dante seine Rolle als Auswechselspieler am vergangene Samstag gegen Freiburg.

Highlight in Camp Nou

Wenn es am kommenden Mittwoch erneut gegen Barcelona geht, wird ein Schlüssel zum Erfolg auch wieder die Neutralisierung von Lionel Messi sein. Auch in Bezug auf das "Genie" der Katalanen haben die Bayern eine kollektive Antwort: "Es ging darum, dass man nicht darauf wartet, dass er mit dem Ball am Fuß auf die Abwehr zukommt, sondern dass man versucht, ihn so schnell wie möglich zu attackieren, egal von wem."

Obwohl es für Dante das "erste und wahrscheinlich bislang größte Spiel" seiner bisherigen Karriere sein wird, ist er mit dem bisherigen Verlauf sehr zufreiden: "Alle Spiele bei Bayern gehören zu meinen Highlights. Ich genieße nach wie vor jedes Spiel, jeden Moment", zeigte er sich über seinem Wechsel und seine Rolle bei den Bayern glücklich.

Respekt für Hoeneß

Auch der mediale Rummel um die Steueraffäre von Bayernpräsident Uli Honeß konnte die Bayern von ihrem Kurs bislang nicht abbringen. "Wir reden darüber nicht viel. Wir empfinden großen Respekt für ihn, denn er hat dem Verein sehr viel gegeben. Wir haben auch für ihn gewonnen gegen Barcelona", erklärte Dante abschließend.

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