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Günter Netzer: FC Barcelona bleibt das Maß aller Dinge

Weltmeister Günter Netzer hat in einem Interview die Bayern und Barcelona für ebenbürtig erklärt, sieht die Katalanen aber weiter als die Nummer Eins.

München. Günter Netzer hat sich in einem Interview zum anstehenden Champions-League-Halbfinale zwischen dem FC Bayern München und dem FC Barcelona geäußert. Er sieht die Mannschaften auf Augenhöhe, eine Wachablösung im Fußball werde es aber nicht geben. Der Grund: Lionel Messi.

„Gibt keinen Favoriten“

Im Interview mit der tz erklärte Netzer, die Begegnung sei völlig offen: „Es gibt in diesem Spiel keinen Favoriten. Aber das allein ist ja schon das größte Kompliment, das ich Bayern machen kann: dass Barcelona eben nicht Favorit ist!“ Barcelona sei unvergleichlich und noch immer die weltbeste Mannschaft, der Vergleich mit ihr der absolute Test für den Fortschritt der Bayern.

Der Schlüssel zum Erfolg sei natürlich, Weltfußballer Lionel Messi auszuschalten. Dies sei nur im Kollektiv möglich, wie der AC Mailand im Achtelfinal-Hinspiel unter Beweis gestellt hatte. Netzer unterstrich die Wichtigkeit des Argentiniers für die Mannschaft: „Ich habe immer gesagt, Messi ist für mich 50 Prozent dieser Mannschaft.“ Einen Spieler wie den Argentinier habe es noch nie gegeben: „Meine Bewunderung ist grenzenlos! Ich habe kaum noch Worte dafür.“

Barca bleibt Maß aller Dinge

Von einer Wachablösung möchte der 68-Jährige aber nichts wissen. Zwar hätte Barca viel von der Dominanz der letzten Jahre eingebüßt, doch sieht er den Verein weiter als in Europa führend an. „Dass sie das Niveau über fünf Jahre halten konnten, ist eine unglaubliche Leistung“, erklärte er.

Finale gegen Dortmund hätte besondere Brisanz

Ein Ausscheiden im Halbfinale sei natürlich möglich, doch „daran sollte niemand denken.“ Trotzdem hätte Bayern auch bei einer Halbfinal-Niederlage „eine sehr gute Saison“ gespielt.

Eine erneute Finalpleite gegen Borussia Dortmund hätte „eine besondere Brisanz“, wäre mit dem vergangenen Jahr aber nicht zu vergleichen: „Gegen Chelsea war das doch viel schlimmer: Das Finale war im eigenen Stadion, und das Spiel hatten sie schon so gut wie gewonnen.“

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