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Mandzukic ist gesperrt und muss gegen Barca aussetzen. Gomez und Pizarro lauern auf ihre Chance. Heynckes wird sich für einen der beiden entscheiden müssen - keine einfache Wahl.

München. Es wird endgültig ernst: Nachdem der FC Bayern München in Bundesliga und DFB-Pokal zuletzt kaum gefordert war und ein Schützenfest nach dem anderen feierte, steht am Dienstagabend nun das große Duell mit dem FC Barcelona an. Nicht mit dabei: Mario Mandzukic, der im Champions-League-Hinspiel gegen die Katalanen gesperrt ist. Mit Mario Gomez und Claudio Pizarro hat Jupp Heynckes äußerst hochwertige Alternativen - für wen wird sich der FCB-Coach entscheiden?

Doppelter Doppelpack

Werbung in eigener Sache konnten am Wochenende beide Angreifer machen. Sowohl Gomez als auch Pizarro trafen doppelt, als die Münchener Hannover 96 mit 6:1 abfertigten. Beide standen gegen die Niedersachsen in der Startelf, Gomez ging nach einer guten Stunde vom Platz, Pizarro durfte über die volle Spielzeit auf dem Platz stehen. „Für mich war es wichtig, in Hannover beiden Stürmern Spielpraxis zu geben“, so Heynckes am Samstag.

Mario Gomez

Claudio Pizarro
vs.
27 ALTER
34
STATISTIK 2012/13 (NUR BAYERN-SPIELE)
25 EINSÄTZE 24
971 GESPIELTE MINUTEN 920
15 TORE
13
65 MINUTEN/TOR 71
4 ASSISTS 9
243 MINUTEN/ASSIST 102
GESAMTE STATISTIK (NUR BAYERN-SPIELE)
167 EINSÄTZE 280
109 TORE
113
26 ASSISTS
48

Der Peruaner agierte wie schon beim 4:0 gegen den 1. FC Nürnberg als hängende Spitze. Dabei erzielte er nicht nur zwei Tore, sondern bereitete auch noch zwei weitere Treffer vor. Starke Argumente, die allerdings auch Gomez liefern kann: Der deutsche Nationalspieler erzielte in den letzten beiden Partien insgesamt fünf Tore.

„Der Trainer weiß schon, was er macht“

„Der Trainer hat wieder die Qual der Wahl“, brachte es Philipp Lahm auf den Punkt. „Er hat bis jetzt immer die beste Lösung gefunden - wir hoffen natürlich, dass das so weitergeht“, hat der Bayern-Kapitän volles Vertrauen in seinen Coach. Arjen Robben sieht das ähnlich: „Der Trainer weiß schon, was er macht.“ Viel falsch machen kann Heynckes nach Meinung des Niederländers offenbar ohnehin nicht: „Zusammen mit Mandzukic sind das drei Weltklasse-Torjäger.“

Von denen aber gegen Barca eben nur einer spielen kann - zumindest was die Startelf angeht. „Aber vielleicht entscheidet der andere das Spiel“, betonte Matthias Sammer in Hinblick auf mögliche Joker-Qualitäten von Gomez und Pizarro. „Beide leisten harte Arbeit“, lobte Bayerns Sport-Vorstand das Duo,  „wir ernten jetzt die Tore“.

In der Tat: Sieben Treffer gingen in den jüngsten beiden Spielen auf das Konto der zwei Stürmer. Ganz so viel werden es gegen Barcelona wohl nicht werden. Aber da wäre man auch mit weniger zufrieden: „Wenn wir 1:0 oder 2:0 gewinnen, wäre das gut für uns“, so Franck Riberys Wunsch für das Hinspiel. An der dafür nötigen Treffsicherheit mangelt es den beiden Sturm-Optionen jedenfalls nicht.

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