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Hoeneß: „Es gab Spannungen zwischen Jupp und mir“

Bayern-Präsident Hoeneß räumt eine schwierige Phase zwischen ihm und Jupp Heynckes nach der Verpflichtung von Guardiola ein. Zudem spricht er über Barca, Dortmund und Klinsmann.

München. Bayern München-Präsident Uli Hoeneß hat eingeräumt, dass sein Verhältnis zu Trainer Jupp Heynckes nach der Verpflichtung von Pep Guardiola nicht so gut war.

„Dass es da gewisse Spannungen zwischen Jupp und mir gab, gebe ich zu“, sagte der 61-Jährige der Sport Bild: „Aber das hat sich in der Zwischenzeit wieder total normalisiert. Da wird am Ende nichts zurückbleiben. Jupp und ich sind Freunde. Und wir werden es bleiben.“

Zudem äußerte sich Hoeneß zum anstehenden Duell im Champions-League-Halbfinale gegen den FC Barcelona. „Gegen Barcelona kann man ausscheiden, weil das nach wie vor die beste Mannschaft der Welt ist“, erklärte der gebürtige Ulmer.

Der bitteren 0:4-Klatsche im Viertelfinal-Hinspiel 2009 bei Barca misst Hoeneß nicht mehr so eine große Bedeutung zu. Allerdings konnte er sich eine Spitze gegen den damaligen Bayern-Coach Jürgen Klinsmann nicht verkneifen.

Trainerkritik - und Dank an Dortmund

„Wir hatten schon damals Franck Ribery oder auch Luca Toni. Aber: Es ist ja auch die Frage, wer damals Trainer war. Wir haben uns Gedanken machen müssen, dass wir einen echten Fußballtrainer brauchen“, so Hoeneß, der die Chancen für die nun anstehenden Partien auf „Fifty-fifty“ beziffert.

Etwas überraschend bedankte sich der frühere Manager beim Bundesliga-Hauptkonkurrenten Borussia Dortmund. „Wir sind Dortmund dankbar. Sie haben uns richtig herausgefordert und damit auf ein anderes Level geführt. Dank dem BVB sind wir so stark geworden“, sagte Hoeneß, der großen Respekt vor der Borussia hat: „Dortmund ist keine Eintagsfliege. Das wird ein permanenter Widersacher sein.“

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