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Jordi Roura gesteht ein, dass Barcelona zum Saisonende physisch angeschlagen ist. Das Halbfinale gegen die Bayern sei das Duell der beiden besten Teams der letzten Jahre.

Barcelona. Der Co-Trainer des FC Barcelona, Jordi Roura, räumt ein, dass die Mannschaft mit den letzten Kräften das Saisonfinale in der Primera Division und in der Champions League erreicht. Halbfinalgegner FC Bayern München schätzt er derzeit stärker als Barca ein, dennoch werde das Duell ruhiger als ein neuer „Clasico“ gegen Real Madrid.

Enger Terminkalender als Grund der Verletzungsmisere

Roura bilanzierte auf einer Pressekonferenz die Verletzungsmisere und allgemeine körperliche Verfassung der Azulgrana: „Der Spielplan war schlimm. Neben den Klubwettbewerben haben wir ebenfalls viele Nationalspieler. Wir hatten viel Verletzungspech. Es stimmt, dass wir ganz knapp in die letzte Runde kommen.“

Hoffnung auf Messi und vielleicht sogar Puyol

Aber der Co-Trainer von Tito Vilanova zeigt sich dennoch zufrieden mit dem Genesungsverlauf von Superstar Messi und Kapitän Puyol. „Zum Glück hat sich seine Verletzung nicht verschlimmert“, so Roura über Messi. „Wir haben großes Vertrauen und große Hoffnung, dass Leo vollständig erholt am 23. April spielen kann. Aber wir müssen seine Entwicklung beobachten“. Auch Verteidiger Puyol, der seit Mitte März aufgrund einer Gelenkverletzung fehlt, arbeite „sehr hart und mehr als er müsste“ an seiner Rückkehr ins Team.

Bayern nach Leistung gegen Juve als Favorit

Den FC Bayern sieht Roura „vielleicht als Favorit“, denn die Münchner hätten ihr Viertelfinale gegen Juventus deutlich dominiert, während Barcelona gegen Paris Saint-Germain „leiden musste“. Das Spiel sei das Duell „der beiden stärksten europäischen Mannschaften der letzten Jahre“, so Roura. Dennoch erwartet er etwas mehr Ruhe, als es ein „Clasico“ bedeutet hätte: „Das Medieninteresse wird etwas geringer sein, als bei einem Spiel Madrid gegen Barca.“

Am Sonntag trifft Barcelona in der spanischen Liga auf Real Zaragossa. Neben Lionel Messi werden mit Andres Iniesta, Jordi Alba und Sergio Busquets insgesamt vier Stammspieler geschont.

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