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Wie schon 1998 treffen die „Blancos“ und der BVB im Semifinale der Königsklasse aufeinander. Die Dortmunder sind zufrieden mit dem Los – zumal man Real schon in der Gruppe schlug.

Nyon/Dortmund. Borussia Dortmund trifft im Halbfinale der Champions League auf Real Madrid und hat im Hinspiel Heimrecht. Bereits in der Gruppenphase begegneten sich die beiden Landesmeister in der sogenannten „Todesgruppe“. Die Verantwortlichen sind durchaus zufrieden mit der Auslosung. Trainer Jürgen Klopp geht von einem Kontakt zwischen dem FC Bayern München und Pep Guradiola vor der Begegnung gegen den FC Barcelona.

Schon geschlagen

„Das ist ein gutes Los, beide Paarungen sind optimal für den europäischen Fußball. Wir gehen als leichter Außenseiter in die Paarung, aber einmal haben wir sie ja diese Saison schon geschlagen. Da haben wir uns schon viel Respekt erspielt. Das werden zwei absolute Highlight-Spiele. Natürlich hätten wir uns gewünscht, zuerst auswärts antreten zu dürfen“, so die Reaktion von BVB-Sportdirektor Michael Zorc.

Auch Trainer Jürgen Klopp verweist auf der Vereinshomepage auf die Partien aus der Gruppenphase: „Ich freue mich, dass jetzt klar ist, auf wen wir treffen. Jetzt wird Fußball gespielt! Dass Real Madrid ein schwerer Gegner ist, muss ich nicht betonen - er ist von den drei möglichen Kontrahenten aber der einzige, den wir in dieser Saison schon einmal geschlagen haben.“

Von wegen kein Kontakt

„Ich würde meinen Arsch darauf verwetten, dass die Herren Sammer und Guardiola sehr wohl sprechen werden. Aber das ist egal, denn Pep spielt ja nicht mit“, äußerte sich Klopp über die Ankündigung des FC Bayern, vor der Halbfinal-Partie in der Champions League gegen den FC Barcelona keinen Kontakt zu Pep Guardiola. Der Ex-Trainer der Katalanen übernimmt im Sommer den deutschen Rekordmeister.

Hoeneß-Wunsch unerfüllt

Nach dem Einzug des FC Bayern München ins Halbfinale hatte Präsident Uli Hoeneß die Dortmunder als „Wunschgegner“ bezeichnet. „Wir sind mit dem Los zufrieden, denn wir wollten einen internationalen Gegner haben. Es tut mir leid, dass Uli Hoeneß' Wunsch, gegen uns zu spielen, nicht hingehauen hat“, entschuldigte sich BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke nach der Auslosung mit einem Augenzwinkern.

Mit dem Los Real Madrid kann Watzke durchaus leben: „Das Heimrecht ist nicht entscheidend, im Viertelfinale ist je zwei Mal die Mannschaft weiter gekommen, die im Hin- und im Rückspiel Heimrecht hatte. Wenn wir das Hinspiel halbwegs ordentlich beenden, werden wir im Rückspiel Räume haben, von daher sehe ich das gar nicht so problematisch.“



Kein Angst, aber Respekt

Erstmals seit 15 Jahren steht Borussia Dortmund wieder im Halbfinale der Champions League. Doch unter Erfolgsdruck stehen die Gelb-Schwarzen nicht. „Wir können jetzt sowieso nur noch viel gewinnen und nichts mehr verlieren. Von daher ist das eine komfortable Situation. Ich glaube nicht, das Real nach den Duellen in der Vorrunde Angst hat. Sie werden Respekt haben, das haben wir auch“, so Watzke.

„Wir können sie packen!“, zeigte BVB-Kapitän Sebastian Kehl kämpferisch: „Das Spiel gegen Malaga wirkt in allen von uns noch nach, und deshalb ist die Vorfreude auf die Spiele gegen Real Madrid noch größer als sie ohnehin schon gewesen wäre.“

EURE MEINUNG: Kann der BVB sich erneut gegen Real durchsetzen?

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