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Rummenigge ist zuversichtlich, dass der FCB das Spiel gegen Barca gut bestehen kann. Matthias Sammer erinnert an die eigene Stärke und hofft auf das Wissen seines Trainers.

München. Gleich nach der Auslosung äußerte sich Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge zu der Champions-League-Halbfinalpartie gegen den FC Barcelona. Sportvorstand Matthias Sammer setzt auf seinen Insider Jupp Heynckes und ist optimistisch.

„Messi kann man nicht vollständig ausschalten“

„Barcelona ist für mich die Benchmark in Europa. Die haben in den letzten Jahren mehrmals die Champions League gewonnen. Der Verein ist von der Qualität und Quantität das Beste, was Europa zu bieten hat“, zollte Rummenigge dem kommenden Gegner in der Königsklasse seinen Respekt.

Prompt wurden bei den Bayern auch böse Erinnerungen an 2009 wach, als der FCB ein „fürchterliche Packung“ bekommen hat. Damals hat Messi die Münchner „alleine eingekreiselt. Es ist eine Herkulesaufgabe. So einen Spieler kann man nicht vollständig ausschalten.“ Nun sei es für den deutschen Rekordmeister die „Gelegenheit, zu zeigen, dass wir seitdem gereift sind“.

„Deutschen Mannschaften gehen nicht chancenlos in dieses Duell“

Bayern muss zuerst in der Allianz-Arena antreten, was für Rummenigge keinesfalls ein Nachteil ist: „Ich sehe es eher als Vorteil, dass wir zuerst in München spielen. Da kann man vorlegen.“  Zudem sei es „hochinteressant, dass zwei deutsche gegen zwei spanische Mannschaften spielen. Das ist ein Stück Beweis, dass die Bundesliga auf einem guten Weg ist.“ Der Bayern-Boss ist auch optimistisch, dass sich die deutschen Teams gut verkaufen werden: „Ich würde sagen, auf dem Niveau gibt es keinen Top-Favoriten mehr. Die deutschen Mannschaften gehen nicht chancenlos in dieses Duell.“

Kein besserer Insider als Jupp Heynckes

Finanzvorstand Jan-Christian Dreesen sagte zu der Partie: „Wir haben uns Barcelona erst im Finale gewünscht, aber ich denke, die Mannschaft ist so gut drauf, dass sie Barcelona Paroli bieten kann. Von der Konstellation her, dass wir Pep Guardiola im neuen Jahr als Trainer haben, bietet das Duell noch einmal Extra-Pfeffer.“

Den neuen Coach kontaktieren wollen die Bayern jedoch nicht, auch wenn er laut Rummenigge ein „Insider“ sei. Denn die Bayern haben ein eigenes Ass im Ärmel: „Im spanischen Fußball kennt sich kein Deutscher besser aus als Jupp Heynckes.“ Deshalb brauche man nicht auf die Tipps von Guardiola zurückgreifen.

„Sind immer stärker geworden“

Sportvorstand Matthias Sammer erinnerte an Worte von Jupp Heynckes: „Unser Trainer hat gesagt: ‚Wenn es Barcelona wird, die Mannschaft kenne ich fast besser als unsere.‘ Jupp Heynckes kennt die Mannschaft aus dem Effeff.“ Bei Bayern gibt es kaum einen Grund zu Unruhe, zumal Barcelona „stark“ ist, „aber wir sind immer stärker geworden.“

Er fügte an: „Das sollten wir auch Pep Guardiola nicht zumuten, da wir ihn damit in eine gedankliche Situation bringen, die für ihn ungut wäre. Da sollte man in Hinblick auf Pep Guardiolas ehemaligem Arbeitgeber Respekt an den Tag legen.“ Sowieso habe der zukünftige Bayern-Coach „Barcelona auch noch nie geschlagen“, scherzte Sammer.

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