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Jürgen Klopp und die große Champions-League-Nacht von Borussia Dortmund: „Eine gefühlte Meisterschaft“

Das Champions-League-Halbfinale hat Borussia Dortmund in einem Spiel „für die Ewigkeit“ erreicht. Jürgen Klopp blickt noch einmal zurück und schießt auch gegen Uli Hoeneß zurück.

Dortmund. Borussia Dortmund und die große Champions-League-Nacht, ein Moment „für die Ewigkeit“, wie Coach Jürgen Klopp am Donnerstag bekräftigte. Auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Spiel gegen die Spielvereinigung Greuther Fürth war vor allem der Einzug in das Halbfinale der „Königsklasse“ das große Thema.

Hoeneß will Halbfinale gegen BVB
„Ein Spiel für die Ewigkeit - wie eine Meisterschaft“

„Es war außergewöhnlich.  Ich war komplett kaputt. Es gab Menschen in meinem Umfeld, die feiern wollten - ich nicht. Ich konnte nicht, ich wollte nach Hause, weil ich so kaputt war“, beschreibt der BVB-Trainer die Stunden nach dem großen Triumph.

„Ich kann durchaus nachvollziehen, dass das Spiel gegen Malaga noch immer Thema ist. Man muss sagen, es war für die Ewigkeit und genau so hat es sich auch angefühlt. Es war wie eine gefühlte Meisterschaft. Es war gefühlsmäßig, wie der Abpfiff nach der ersten Meisterschaft. Es war etwas ganz Besonderes, das hat man gemerkt. Es war eine wahre Explosion und das muss man dann auch zulassen.“

Klopp kontert Hoeneß und dessen Wunschvorstellungen

Die Bayern-Bosse Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge haben indes schon ihren Wunschgegner für das Halbfinale der „Königsklasse“ gefunden - Borussia Dortmund. „Dortmund wäre jetzt schön. Wir wollen ins Endspiel. Und wenn Sie mich fragen, ich glaube, Dortmund wäre der Gegner, bei dem wir am meisten Chancen haben. Meinen Sie, dass Dortmund besser ist als Real oder Barcelona? Ich glaube nicht“, so Bayern-Präsident Uli Hoeneß beim Bankett im Salone delle Feste im noblen Mannschaftshotel in Turin.

„Da wir mittlerweile ja schon Wunschgegner sind, muss ich sagen, dass es mir egal ist. Egal gegen wen, wir wollen versuchen weiterzukommen, auch wenn das von anderen Leuten anders gesehen. Ich finde es interessant, dass wir mittlerweile Wunschgegner sind - wunschlos glücklich sind wir“, so Klopp am Donnerstag.

„Bayern ohne Respekt“

Der BVB-Coach legt noch nach und belächelt die Spitzen aus München: „Es ist nachvollziehbar, dass sie selbstbewusst sind. Ich bin ehrlich gesagt immer dankbar, wenn man mir Vorlagen gibt. Zuletzt gab es diese nicht aus München, wahrscheinlich auch aus Respekt. Das 1:0 der Bayern im DFB-Pokal gegen uns scheint den Respekt genommen zu haben und nun müssen wir dieses ändern, wenn es so kommt und uns den Respekt wieder zurückholen. Bayern ist kein Traumlos für uns, Real und Barca aber auch nicht. Das Coolste an der Geschichte ist, dass wir überhaupt am Freitag im Lostopf dabei sind.“

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