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Ibrahimovic: Über Peps „menschliche Seite lässt sich streiten“

Zlatan Ibrahimovic bewertet David Beckham als wichtigen Transfer für PSG, auf und außerhalb des Platzes. Außerdem betonte er, dass sein Ruf hauptsächlich durch Gerüchte entstehe.

Paris. Zlatan Ibrahimovic äußerte sich zur Neuverpflichtung David Beckhams und dessen positiven Nebeneffekte sowie den zukünftigen Bayern-Trainer Pep Guardiola. Zudem beklagte sich der Schwede über seinen Alltag in Paris und nennt Gründe für seinen schlechten Ruf.

Äußerst positiv angetan zeigte sich der ehemalige Barca-Angreifer über die Verpflichtung von David Beckham. „Ich denke, dass er sehr wichtig für uns ist. Denn in der Situation, in der wir jetzt sind, hat sich der Verein von einem normalen Klub zu einem Topklub entwickelt, und Beckham gibt einem irgendwie Selbstvertrauen“, erzählte Ibrahimovic im Interview mit CNN.

Beckham, der im Winter von LA Galaxy in die französische Hauptstadt gewechselt war, übernehme auf, aber auch außerhalb des Platzes Verantwortung. „Er hat viel Qualität. Er hat eine Ballbehandlung, die ich bei nicht vielen Spielern gesehen habe“, lobte Ibrahimovic weiter.

„Alle jagen mich mit ihren Rollern“

Zwar kommt Beckham seit der Winterpause nur auf insgesamt acht Einsätze für PSG, aber es ist auch die mediale Entlastung, die Ibrahimovic freut: „Ich denke es ist gut für mich, dass Beckham hier her gekommen ist. Er bekommt noch mehr Aufmerksamkeit als ich, dadurch habe ich etwas mehr Zeit für mich.“

Man habe ihm, so der Schwede, bei seinem Wechsel vom AC Mailand nach Paris gesagt, dass „ich mich als Fußballer in der Stadt frei bewegen kann und niemand mich stören wird.“

Stattdessen sei es „seit dem Tag, an dem ich her gekommen bin, total stressig. Jeder jagt mich mit seinem Scooter. Ich laufe nicht mal auf der Straße. Als David kam, hat er mehr mediale Aufmerksamkeit bekommen. Das ist gut, denn er kümmert sich darum, und so kann ich mich auf den Fußball konzentrieren“.

Ibra: Mein Ruf entspricht nicht der Wahrheit

Außerdem sprach Ibrahimovic über seinen Ruf in der Öffentlichkeit: „Ich denke, dass die Leute ein bestimmtes Bild von mir haben. Es reicht, dass jemand in der Zeitung von mir behauptet, dass ich einen schlechten Charakter hätte und andere auf diesen Zug aufspringen. Aber dann lernen sie mich kennen und ändern ihre Meinung.“

Es sei nicht schwierig mit ihm zu arbeiten, wenn das Vertrauen erstmal da ist. Allerdings sei es die Aufgabe des Trainers, sich das Vertrauen seiner Spieler zu erarbeiten.

Vor dem Viertelfinal-Rückspiel in der Champions League bei seinem Ex-Klub Barcelona hofft der Stürmer auf „ein gutes Spiel. Hoffentlich kann ich es auch genießen, denn in Barcelona zu spielen ist sehr schwierig.“ Bei seinem damaligen Arbeitgeber spielte er auch noch unter dem zukünftigen Bayern-Trainer Pep Guardiola: „Meiner Meinung nach ist er als Trainer fantastisch. Über die menschliche Seite lässt sich streiten.“

EURE MEINUNG: Ibra oder Beckham - wer ist der Topstar bei Paris Saint-Germain?

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