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Malaga: Ausscheiden gegen Dortmund „durch Ungerechtigkeit und Rassismus“

Der FC Malaga will das Ausscheiden in der Champions League gegen den BVB nicht hinnehmen. Trainer Pellegrini fühlt sich benachteiligt, der Eigentümer will eine UEFA-Ermittlung.

Dortmund. Beim FC Malaga hat das späte Ausscheiden im Viertelfinale der Champions League gegen Borussia Dortmund Spuren hinterlassen. Während Trainer Manuel Pellegrini sich von den Unparteiischen benachteiligt fühlte, spricht der Eigentümer schon von einem UEFA-Verfahren.

Malaga-Besitzer außer sich

Durch zwei Gegentore in der Nachspielzeit bei Borussia Dortmund gab Malaga seine 2:1-Führung noch aus der Hand und schied mit der 2:3-Niederlage aus der Champions League aus. Die Verantwortlichen der Spanier waren anschließend äußerst verärgert und suchten die Schuld beim Schiedsrichter-Gespann.

„Danke an das Team, ihr wart Champions auf dem Platz. Es tut mir Leid, dass wir so ausscheiden, durch Ungerechtigkeit und Rassismus", twitterte Malagas Eigentümer Scheich Abdullah Bin Nasser Al-Thani. Er hoffe, dass er „eine gründliche Untersuchung durch die UEFA bezüglich des Ausscheidens einleiten kann.“

Malagas argentinischer Abwehrmann Martin Demichelis, ehemals beim FC Bayern aktiv, war mächtig angefressen und machte seiner Wut über den Siegtreffer ebenso via Twitter Luft: „Es ist unglaublich, dass fünf Schiedsrichter das nicht sehen - und sogar das Abspiel vor dem Tor, das ganz klar war. Was für ein Raub!“ Ein beigefügtes Foto dokumentierte seine Kritik – das 2:1 der Spanier, das ebenso Abseits war, kommentierte er nicht.

„Unter solchen Bedingungen wird alles schwierig“

Auch Trainer Manuel Pellegrini sah die Schuld bei den Schiedsrichtern: „Sie wollten uns nicht im Halbfinale. Nach dem 2:1-Treffer für uns gab es so viele Fehlentscheidungen.“ Der Siegtreffer für den BVB sei Abseits gewesen, und insgesamt wurde Malaga laut Pellegrini in den letzten zehn Minuten von den Offiziellen benachteiligt. „Unter solchen Bedingungen wird alles sehr schwierig“, zitiert ESPN den Chilenen.

Diese Niederlage werde nicht innerhalb weniger Tage aus den Köpfen verschwinden, dennoch erklärte Pellegrini, dass man jetzt „die Meisterschaft so gut wir können beenden“ wolle. In der Liga geht es für den derzeit Sechstplatzierte aber um nicht mehr viel, da Malaga wegen Verstößen gegen das Financial Fair Play in der kommenden Saison für den internationalen Wettbewerb gesperrt ist.

Offizieller Protest wird eingereicht

Einen offiziellen Protest bei der UEFA kündigte Vicente Casado, Geschäftsfüher der Spanier, vor dem Abflug in die Heimat gegenüber der Presse in jedem Fall an - inwieweit das Erfolg verpricht, wird sich zeigen.


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