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FC Bayerns Franck Ribery nach Tritt gegen Vidal: „Das ist Fußball“

Die einhellige Meinung ist, dass Franck Ribery im Spiel FC Bayern München gegen Juventus nach seinem Tritt gegen Vidal auch hätte fliegen können. Entschuldigen will er sich nicht.

München. Franck Ribery hat sich nach seinem Tritt gegen Juventus-Profi Arturo Vidal nicht bei seinem Gegenspieler entschuldigt. Dem Franzosen im Dienste des FC Bayern München droht für seine Aktion im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League womöglich eine Sperre.

„Es war ein Duell mit Vidal. Ich habe viel abbekommen und auch verteilt. Aber bei der einen Szene wollte ich zum Ball, treffe aber seinen Fuß“, sagte Ribery gegenüber der Bild: Ich habe mich nicht entschuldigt, er sich auch nicht. Das ist Fußball, das ist Champions League. Kein Problem.“

Vidal: „Das hat richtig wehgetan“

Ribery hatte Vidal sieben Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit von hinten in die Wade getreten. Der Chilene war daraufhin zu Boden gegangen und hatte Schiedsrichter Mark Clattenburg im Anschluss die sichtbaren Spuren an seinem Bein gezeigt. Dieser hatte die Szene jedoch nicht geahndet.

„Das hat richtig wehgetan. Aber alles okay, nichts passiert“, sagte Vidal, der bei der 0:2-Pleite in München seine dritte Gelbe Karte sah und somit im Rückspiel in Turin (10. April) gesperrt fehlen wird. Ob Ribery für seine Aktion weitere Konsequenzen drohen, ist bislang unklar.

Sollte Referee Clattenburg im Nachhinein angeben, die Szene übersehen und somit nicht bewertet zu haben, könnte dem Bayern-Star eine nachträgliche Untersuchung und somit auch eine Sperre drohen. Bereits in der Champions-League-Saison 2009/10 hatte Ribery das Endspiel wegen einer Rotsperre verpasst. Damals hatte sich der 29-Jährige zu einem üblen Tritt gegen Lyons Lisandro Lopez hinreißen lassen.

 

EURE MEINUNG: Was haltet Ihr von Riberys Aussage? Sollte er gesperrt werden?

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