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Der Innenverteidiger sieht in der laufenden Saison die Chance, Dortmunds Klasse auf internationaler Bühne nachzuweisen. Das Viertelfinale soll dabei nur eine Zwischenstation sein.

Dortmund. Weil Borussia Dortmunds Abwehrchef Mats Hummels für das Duell mit dem FC Malaga ausfällt, wird Neven Subotic die zentrale Rolle in der Abwehr des deutschen Meister übernehmen. Im Interview mit dem kicker sprach der Innenverteidiger vorab über den internen Druck vor dem Champions-League-Viertelfinale und die Ziele der Borussia.

Subotic: Wir sind gekommen, um zu bleiben

Nachdem Dortmund in den vergangenen Jahren auf der internationalen Bühne eher enttäuschend aufgetreten war, hat sich die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp in der laufenden Saison zum Geheimfavoriten auf den „Henkelpott“ gemausert. Nach Überraschungserfolgen in der Gruppenphase gegen Real Madrid oder Manchester City trifft der deutsche Meister nun im Viertelfinale auf den FC Malaga

Das Duell mit den Andalusiern, die ebenfalls eine überraschend starke Champions-League-Saison spielen, soll aber nur Zwischenstation auf dem Weg zu Höherem sein: „Es ist, als ob wir in einen Erlebnispark gehen. Wir wollen so viel sehen wie möglich und so lange bleiben wie möglich“, sagte Neven Subotic dem kicker.

„Wir haben noch Luft nach oben“

Die laufende Saison gerät zur Standortbestimmung. Nachdem die nationale Meisterschaft unerreichbar geworden ist, kann sich Dortmund vollends auf die internationale Bühne konzentrieren. „Die besten Achterbahnen kommen zum Schluss. Und bis wir dort sind, würden wir am liebsten in diesem Erlebnispark bleiben. Um uns weiter mit den Topteams zu messen. Und um zu erfahren, wie gut wir wirklich sind“, erklärte der Innenverteidiger.

Denn den Nachweis, auch mit den europäischen Größen mithalten zu können, blieb die Borussia bislang schuldig. Das weiß auch der 24-Jährige: „Bisher waren das nur Andeutungen. Es gab ein paar Riesenspiele. Je mehr du davon machst, desto besser bist du. Würden wir diese Topleistungen nur einmal im Jahr bringen, wären wir nicht diese Dortmunder Mannschaft mit diesem Potenzial. Wir haben noch Luft nach oben. Wir können noch öfter so spielen.“

„Wir erlegen uns selbst Druck auf“

Am Mittwoch gilt es, dieses „Potenzial“ voll auszuschöpfen: Im Viertelfinale der Champions League wartet mit dem FC Malaga ein Gegner, der in seiner Debüt-Saison Teams wie Zenit St. Petersburg, den AC Mailand oder jüngst im Achtelfinale den FC Porto schlug.  

Der Respekt vor den Andalusiern ist dementsprechend groß: „Diese beiden Spiele werden ein einmaliges Erlebnis. Wir wissen, dass wir etwas ganz, ganz Großes schaffen können. Es begegnen sich zwei Mannschaften auf etwa dem gleichen Niveau“, betonte Subotic.

Der „Druck von außen“, so der Innenverteidiger, sei folglich nicht vorhanden. „Druck spüren wir nur intern. Den Druck, unsere Leistung bringen zu wollen. Den erlegen wir uns selbst auf: Ich erwarte das Beste von meinen Mitspielern – und sie von mir“, berichtete der 24-Jährige.

Hummels fehlt in Malaga

Zum Hinspiel in Malaga reist Borussia Dortmund ohne Abwehrchef Mats Hummels, der zurzeit eine Sprunggelenks-Verletzung auskuriert. Zum Rückspiel am Dienstag in einer Woche soll der Verteidiger aber wieder fit sein.

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