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Nach zwei Jahren an der Spitze verschnauft Borussia Dortmund auf Platz zwei der Tabelle und blickt gebannt weiter Richtung Wembley. Roman Weidenfeller warnt trotzdem vor Malaga.

Dortmund. Im Viertelfinale der Champions League erwartet der FC Malaga den amtierenden Meister Borussia Dortmund. Roman Weidenfeller warnt vor den Spaniern und bekräftigt, wie ernst die Mannschaft den Gegner nimmt. Daheim in der Liga läuft laut Weidenfeller fast alles nach Plan. Ein Thema sind natürlich der FC Bayern München, die diese Saison selbst das sprichwörtliche Fernglas halten dürfen.

Freilos Malaga?

Manche Medien sprachen bereits vom Halbfinaleinzug, als Dortmund der FC Malaga zugelost wurde. Roman Weidenfeller will im Interview mit kicker aber nichts davon wissen: „Es sind ja nur noch Top-Teams dabei. Wir werden unsere Herangehensweise nicht ändern. Malaga klingt vielleicht nicht so wie Barcelona, doch gerade das macht sie gefährlich." Sein Fazit: "Dieses Spiel hat den gleichen Stellenwert, als würden wir gegen Real oder Barca spielen. Unsere Mannschaft weiß dies richtig einzuschätzen.“

Für den Torhüter gab es in der Champions League diese Saison viele Höhepunkte: „Unser stärkstes Spiel war das 1:1 in Manchester. Real Madrid war für mich die größte Herausforderung. Wie in der letzten Minute, als Özil, Kaka und Ronaldo zum Freistoß bereitstanden. 18 Meter vor dem eigenen Tor, da gibt es sicher angenehmere Situationen für einen Torwart.“

Dortmund hat positive Zukunft“

In der Liga ist der FC Bayern München diese Saison das Nonplusultra, das sieht auch Weidenfeller ein: „Es wird schwer, die Bayern zu stoppen, doch Borussia Dortmund hat sicher eine sehr positive Zukunft. Wir haben den Anspruch und die Möglichkeiten, die Bayern über Jahre hinweg zu ärgern." Man sei noch lange nicht satt. "Die letzten drei Titel haben uns gierig gemacht, und diese Gier nach Erfolg steigt weiter.“

Noch acht Jahre im Tor?

Der Vertrag des 32-Jährigen läuft noch bis 2014, Gespräche wurden bereits angekündigt. „Wir werden sehen. Ich würde sehr gerne gemeinsam mit dem BVB den positiven Trend fortsetzen. Ich fühle mich unheimlich wohl und bin topfit. Das Gesamtpaket muss stimmen."

Viele Gründe für einen Wechsel gebe es nicht: "Wir haben in Dortmund eine tolle Mannschaft und ein sensationelles Publikum im Rücken. Da gibt es international höchstens drei, vier Mannschaften, die mithalten können.“ Ein Karriereende sei so oder so kein Thema, ganz im Gegenteil: „Wenn mein Körper es erlaubt, dann spiele ich gerne noch bis 40.“

 

EURE MEINUNG: Sollte Weidenfeller bei Dortmund bleiben?

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