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Jose Mourinho bezeichnet Wechselgerüchte als „Blödsinn“

„The Special One“ legte sämtliche Wechselgerüchte um seine Personen ad acta und sieht in Cristiano Ronaldo den eigentlichen Weltfußballer 2012. Auch zu Drogba äußerte er sich.

Madrid. Seit Wochen wird immer wieder über einen möglichen Abschied Jose Mourinhos von Real Madrid spekuliert. Der portugiesische Star-Trainer dementierte sämtliche Gerüchte nun jedoch deutlich. Zudem blickte Mourinho kritisch auf die Weltfußballer-Wahl 2012 zurück und äußerte sich zu seinem ehemaligen Schützling Didier Drogba.

Mourinho mit Akklimatisierungsproblemen

Mit den Worten „Das ist Blödsinn“ reagierte Mourinho im Interview mit dem portugiesischen Fernsehsender RTP1 auf die Wechselgerüchte. Weiter sagte der 50-Jährige: „Ich habe nirgends bestätigt noch unterschrieben, Real Madrid zu verlassen. Die Truppe bei Real Madrid ist genauso gut wie alle anderen, die ich schon hatte.“

Im beinahe gleichen Atemzug gab „The Special One“ Wechselgerüchten jedoch auch wieder neue Nahrung, indem er zugab, sich in Madrid nicht zu 100 Prozent wohl zu fühlen: „Ich lese keine spanischen Zeitungen, schaue kein spanisches Fernsehen. Es ist hart, in Spanien ein Portugiese zu sein.“ Dies sei zuvor weder in England beim FC Chelsea noch Italien bei Inter Mailand der Fall gewesen.

„Cristiano hätte Weltfußballer werden müssen“

Nachdem sich Mourinho zuletzt bereits negativ über die Wahl des Trainers des Jahres äußerte, legte er nun in puncto Weltfußballer nach und ergriff Partei für Real-Star Cristiano Ronaldo: „Cristiano hätte Weltfußballer werden müssen. Er hat die spanische Meisterschaft gewonnen und war dabei mit all seinen Rekorden entscheidend.“ „Ungereimtheiten“ oder Ähnliches wollte er der FIFA diesmal jedoch nicht vorwerfen.

Wiedersehen mit Drogba

Mit Blick auf die anstehenden Champions-League-Viertelfinal-Partien gegen Galatasaray äußerte sich der Portugiese außerdem zu seinem ehemaligen Spieler Didier Drogba. „Drogba ist nicht mehr auf demselben Niveau“, wurde Mourinho von türkischen Medien zitiert.

Gegenüber Real Madrid TV relativierte der Trainer diese Aussage jedoch, da sie allgemein als negativ empfunden wurde: „Er ist nicht von dieser Welt. Er weiß: Das Letzte, was ich tun würde, ist etwas Negatives über ihn zu sagen.“

Drogba und Mourinho arbeiteten von 2004 bis 2007 beim FC Chelsea zusammen.

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