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Malagas Toulalan: „Barcelona hat Messi, wir haben Isco!“

Natürlich regiert bei Malaga die Freude, dass man erstmals in der CL spielt und sofort das Viertelfinale erreicht. Doch jetzt will man in Spanien mehr - und Galatasaray.

Malaga. Der FC Malaga musste in der Champions League im Achtelfinalrückspiel im heimischen La Rosaleda einem Rückstand von einem Tor gegen den FC Porto hinterher rennen. Mit dem 2:0-Sieg sicherte man sich als drittes spanisches Team den Platz unter den besten Acht.

Isco spricht vom Traum, der wahr wurde

Es ist logisch, dass sich die Spanier nach Abpfiff mit großer Begeisterung zeigten. Schließlich hat man eine 0:1-Niederlage aus dem Hinspiel aufgeholt und steht im Viertelfinale der Champions League. Isco sagte gegenüber Canal+: „Das ist ein Traum für jeden von uns. Etwas in der Art haben wir noch nie erlebt und wir haben es uns verdient.“

Isco weiter: „Wir standen zu Beginn schwer unter Druck, doch wir konnten uns befreien und unser Spiel durchstrukturieren. Wir haben ein großes Spiel gespielt. Wen ich mir als nächsten Gegner wünsche? Das ist mir gleich, denn es ist die Champions League, die Essenz des Fußballs und wir werden uns daran erfreuen, egal wo wir spielen müssen.“

Rudd van Niselroy begeistert von Malaga

Ruud van Nistelrooy, Ex-Spieler von Malaga, war auch sehr zufrieden mit seiner ehemaligen Mannschaft, für die er bis 2012 aktiv kickte. Der Niederländer sagte: „Ich freue mich das Team und die Spieler, denn ich kenne sie ja alle noch. Ich freue mich riesig für Roque, denn er hat es sich absolut verdient. Es war eine fantastische Fußballnacht.“

Van Nistelrooy weiter: „Abgesehen von den ersten 20 Minuten hat Malaga sehr guten Fußball gespielt und sie haben sich den Sieg gegen ein großes Team redlich verdient. Es ist der erste Auftritt von Malaga in der Champions League und sie sind schon im Viertelfinale – mit all den großen Teams. Das ist ein Moment, den man genießen muss und ab jetzt hat Malaga im Wettbewerb nichts mehr zu verlieren.“

Joaquin will Galatasaray

Joaquin, einer der herausragenden Spieler von Malaga, hat da schon genauere Vorstellungen, wenn es um die kommende Runde geht: „Ich denke, wir waren faire Sieger. Nun müssen wir uns weiter reinhängen. Es bedeutet viel, dass wir die nächste Runde erreicht haben. Wir haben niemals aufgegeben, auch wenn wir sehr schwierige Momente im Spiel hatten. Es ist ein großer Schritt für uns.“

Doch auch über den kommenden Gegner macht er sich seine Gedanken: „Unter den Top Acht in Europa zu sein ist eine große Sache für uns. Ein Schritt noch und wir wären im Halbfinale. Ich kümmere mich nicht um den nächsten Gegner, aber Galatasaray wäre mir sehr recht.“

Der historische Moment für Toulalan

Toulalan sagte im Anschluss ans Spiel: „Das ist ein historischer Moment und wir werden so weit gehen, wie wir kommen. Wir waren heute nicht perfekt, aber wir wollten weiterkommen. In der Qualifikation waren wir zweifellos besser. Aber in Momenten wie diesen musst du große Spieler haben, die zuschlagen. Barca hat Messi, wir haben Isco!“

Pellegrini - Du musst es nehmen wie es kommt

Und auch der Trainer Manuel Pellegrini äußerte sich: „Wir waren immer siegessicher. In Porto haben wir schlecht gespielt, aber durch ein Abseitstor verloren. Wir wussten, wir müssen heute intelligent spielen und man sah, sie hatten kaum Torchancen. In den ersten 25 Minuten haben wir überhastet gespielt. In der zweiten Hälfte haben wir mit heißen Herzen und eiskaltem Verstand gespielt. Das war in der Summe ein ziemlich durchdachtes Spiel.“

Er fügte an: „Meine Spieler haben eine große Personalität und sie sind echte Siegertypen, die schon für die besten Teams gespielt haben. Wir sind nun unter den besten Acht in Europa und das ist der Weg, den wir fortführen müssen. Wir wollten nicht in der Champions League mitspielen, sondern wir wollten uns messen lassen. Es war ein sehr spezielles Jahr und wir haben zu analysieren, was das Team geleistet hat. Wir haben alle Probleme gelöst und dem Klub geholfen. Es ware nun nicht ideal, würden wir nun auf ein spanisches Team treffen. Aber du musst es so nehmen, wie es kommt. Und egal, wen wir bekommen, wir werden versuchen, gute Spiele abzuliefern.”

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