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Die Königsblauen schieden am Dienstagabend trotz guter Ausgangslage aus der Champions League aus. Trainer Keller ärgerte sich vor allem über die Leistung in der ersten Hälfte.

Gelsenkirchen. Nach der Niederlage gegen Galatasaray Istanbul zeigte sich Schalkes Trainer Jens Keller ob des Endresultats enttäuscht, da er seine Mannschaft insgesamt im Vorteil sah. Weiter gab er zu, vom taktischen Auftreten der Gäste überrascht gewesen zu sein.

„Klar ist man niedergeschlagen“
Schwache erste Hälfte

„Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit verloren, da haben wir viele Dinge vermissen lassen. Wir sind nicht aggressiv draufgegangen, haben nicht vorgeschoben“, analysierte ein enttäuschter Keller nach dem Spiel auf der Pressekonferenz. Erst in der zweiten Hälfte hätte man wie in den letzten Wochen gespielt. Unterm Strich sei das Aus deshalb sehr bitter: „Wenn man alle vier Halbzeiten zusammen sieht, sind wir sehr, sehr unglücklich ausgeschieden.“

Als Grund für das schwache Auftreten in der ersten Hälfte konnte der Trainer zwei Faktoren ausmachen. „Jeder hat gemeint, es geht mit fünf Prozent weniger. Aber das funktioniert halt nicht gegen einen so starken Gegner. Ich dachte nicht, dass wir noch mal so zurückfallen“, bemängelte er die einerseits die Mentalität.

Darüber hinaus sei aber auch die Taktik der Türken, im Hinspiel noch ein 4-4-2 mit Doppelsechs, überraschend gewesen: „Galatasaray hat im Mittelfeld mit Raute gespielt, das hat uns überrascht. Ich habe meine Spieler schwer erreicht, um umzustellen. Deshalb konnte ich erst in der Halbzeit taktisch umstellen.“

Starke Reaktion in zweiter Halbzeit

Im zweiten Durchgang hätte es jedoch anders ausgesehen. Die Mannschaft habe sich „zurückgefightet“ und durch die Umstellungen auch „mehr Druck auf den Ball bekommen.“

Ein „Opfer“ dieser taktischen Umstrukturierungen war Roman Neustädter, der trotz des Führungstreffers erneut keine gute Partie ablieferte und das 1:2 mit einem Fehlpass einleitete. „Ich dachte auch, dass er langsam aus seinem Tief herauskommt. Ich dachte, nach dem Dortmund-Spiel wäre er gefestigter“, zeigte sich Keller ein wenig ratlos.

Man rede zwar viel miteinander, aber dennoch schleiche sich immer wieder „der eine oder andere Fehler“ in Neustädters Spiel ein. Deshalb würde er ihm auch „gerne mal eine Pause geben“, das sei bei der aktuellen personellen Situation jedoch nicht möglich.

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