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Schalke-Kapitän Höwedes nach Aus gegen Galatasaray: „Unheimlich enttäuschend für uns“

Nach dem bitteren Ausscheiden am Dienstagabend gegen Galatasaray standen die Akteure Rede und Antwort. Den Hausherren war die Enttäuschung dabei deutlich anzumerken.

Gelsenkirchen. Der FC Schalke 04 scheiterte am Abend in der Runde der letzten 16 Teams in der Champions League mit 2:3 (1:2) am türkischen Spitzenklub Galatasaray SK. Nach Spielende stellten sich die Beteiligten den Fragen der Reporter.

„Zu wenig investiert“

Auf Schalker Seite machte man das Ausscheiden gerade an der Leistung vor dem Seitenwechsel fest. „Wir sind heute an der ersten Halbzeit gescheitert. Da haben wir zu wenig investiert, zu wenig Laufbereitschaft gezeigt. Das Aus ist unheimlich enttäuschend für uns“, sagte Kapitän Benedikt Höwedes gegenüber dem Pay-TV-Sender Sky.

Angesprochen auf die große Erfahrung des Gegners erwiderte der Innenverteidiger allerdings: „Es lag eher an den Fehlern, die wir gemacht haben. Das hat nichts mit der Cleverness von Galatasaray zu tun. Wir haben sie zu Toren eingeladen, was wenig mit der Erfahrung von Drogba und Sneijder zu tun hat.“

Youngster Julian Draxler fügte dem hinzu: „Wir wollten eigentlich von Anfang an zeigen, wer hier Herr im Haus ist. Das ist uns nicht gelungen. In der zweiten Hälfte muss man der Mannschaft aber ein Kompliment machen. Wir haben alles versucht und uns riesen Chancen herausgespielt, am Ende dann allerdings unglücklich verloren.“

„Das Glück nehme ich gerne mit“

Bei Hamit Altintop, der bei seiner Rückkehr an die alte Wirkungsstätte mit einem wunderschönen Treffer das zwischenzeitliche 1:1 erzielte, war die Freude über den Viertelfinaleinzug groß. „Wir haben in der ersten Halbzeit die Initiative übernommen, Schalke hat sich etwas zurückgelehnt – wie wir im ersten Spiel. Die Spiele waren am Ende sehr knapp, beide Mannschaften hatten ihre Chancen. Ich selbst hätte schon im Hinspiel mit dem Lattenschuss einiges klarstellen können. Unter dem Strich hatten wir auch etwas Glück, aber das nehme ich gerne mit.“

Vorfreude aufs Viertelfinale

Sein Teamkollege Wesley Sneijder, der gegen Schalke endlich auf seiner Lieblingsposition hinter den Spitzen ran durfte, teilte nach dem Erfolg gegenüber Sky Sports mit: „Es war außergewöhnlich und am Ende haben wir den Sieg auch verdient. Wir haben speziell in der ersten Halbzeit gut gespielt und gingen verdientermaßen 2:1 in Führung. Nach Wiederanpfiff haben wir uns das Leben dann selbst schwer gemacht.“

Jetzt sei man unter den letzten acht Teams und „das ist eine große Sache“. Nun müsse man abwarten, was die Auslosung bringt. „Es wird in jedem Fall schwierig. Ich will nicht sagen, dass ich ein Team bevorzuge, aber es ist immer ein Vergnügen unter den letzten Acht zu sein.“

Von den Fans seines neuen Klubs ist der niederländische Nationalspieler indes überwältigt: „Wir haben Fans auf der ganzen Welt, die uns immer unterstützen, das ist erstaunlich. Die besten Fans auf der Welt“

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