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Platini: Champions League unberechenbarer als früher

UEFA-Präsident Michel Platini sieht seine Reformen in der Champions League bestätigt. Seiner Meinung nach wird es der FC Barcelona im Rückspiel gegen Milan schwer haben.

Mailand. UEFA-Präsident Michel Platini ist zufrieden mit den von ihm eingeleiteten Reformen im europäischen Fußball. Die Champions League beweise das besonders in dieser Saison, erklärte er im Gespräch mit der Gazzetta dello Sport. Sollte der FC Barcelona gegen den AC Milan  ausscheiden, sei alles offen.

Platini: Für Barcelona wird es nicht einfach

„Ich habe es demokratisiert. Zu meiner Zeit gab es Mannschaften, die drei Mal in Folge im Finale standen, aber das ändert sich jetzt", so der frühere französische Weltklassespieler in der italienischen Sportzeitung.

„So kann es sogar passieren, dass Milan trotz der Verkäufe von Ibrahimovic und Thiago Silva und ohne Mario Balotelli in der Lage ist, Barca zu schlagen", so Platini, der auf das Achtelfinal-Rückspiel im Camp Nou am Dienstag vorausblickt: „Es wird nicht einfach, die 0:2-Niederlage wettzumachen. Nicht einmal für die Blaugrana."

Von einem möglichen Scheitern der Katalanen in der Runde der letzten 16 verspricht sich der 57-Jährige mehr Spannung für den weiteren Wettbewerb: „Wenn Barcelona ausscheidet, ist die Champions League komplett offen."

Lob für Juventus Turin

Überdies lobte Platini die Arbeit von seinem früheren Verein Juventus Turin, der bereits im Viertelfinale der Champions League steht: „Ich habe Juve jahrelang verfolgt. Sie sind sehr stark und ich mag ihren nationalen Charakter."

„Manchmal spielen sie mit bis zu neun Italienern", erklärt der Europameister von 1984 das Erfolgskonzept des italienischen Rekordmeisters.



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