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Borussia Dortmund im Viertelfinale: „Ein nahezu perfekter Europapokal-Abend“

Von den Gästen kam zu wenig, um aus der Partie einen echten Krimi zu machen. Aber das lag auch an den Schwarz-Gelben, die wieder einmal ein überzeugendes Spiel ablieferten.

Dortmund. Borussia Dortmund steht im Viertelfinale der Champions League. Zum ersten Mal nach 15 Jahren hat der BVB wieder die Runde der letzten Acht in der „Königsklasse“ erreicht. Und das auf überzeugende Art und Weise: Mit 3:0 besiegte der Deutsche Meister Schachtjor Donezkim eigenen Stadion und räumte damit den ukrainischen Titelträger, der vorher als unangenehm zu spielender Gegner angekündigt worden war, ohne größere Probleme aus dem Weg.

Selbstbewusste Botschaft

Wohin der Weg der Schwarz-Gelben jetzt noch führt? Genau konnte das nach dem Schlusspfiff natürlich keiner der Spieler sagen, doch die Leistung vom Dienstag lässt weiter auf Großes hoffen. „Wohin unser Weg gehen wird, entscheiden wir zum größten Teil selbst. Wenn wir einen guten Tag haben und das spielen, was wir von uns erwarten, sind wir in der Lage, sehr, sehr viele Mannschaften zu schlagen“, lautete die selbstbewusste Botschaft, die Mittelfeldspieler Ilkay Gündogan abgab.

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„Gut im Griff gehabt“

Eigentlich war es Schachtjor, das vom Anpfiff an nach vorne spielen musste, um nach dem 2:2 im Hinspiel ein Tor zu machen und weiter zu kommen. Doch von der Offensive der Ukrainer war in der ersten Hälfte nur wenig zu sehen. Erst in der Nachspielzeit flog der erste Schuss auf das von Torhüter Roman Weidenfeller stark verteidigte BVB-Tor. „Wir haben von der ersten Minute an selbstbewusst gespielt, sehr konzentriert das Passspiel aufgezogen. Wir haben es immer gut im Griff gehabt“, freute sich auch Weidenfeller in der Mixed Zone.

„Relaxed die Auslosung anschauen“

Nur kurz nach der Pause drehte Schachtjor auf, doch der Anschlusstreffer zum 1:2 fiel nicht. Stattdessen leistete sich der Donezk-Keeper einen schweren Patzer, der zum entscheidenden 3:0 für Dortmund führte. „Wir warten ab, wie die anderen spielen und dann warten wir auf unser Los“, verriet Nuri Sahin, wie entspannt die Borussen nun die Entwicklung in der „Königsklasse“ beobachten. „Wir können uns ganz relaxed die Auslosung anschauen“, meinte auch Keeper Weidenfeller, der wie die anderen auch keinen Wunschgegner für das Viertelfinale nennen wollte.

Nicht verstecken

Dass die Schwarz-Gelben dann wahrscheinlich nicht als Außenseiter gelten, egal, wer der Gegner ist, ist jetzt schon klar. „Ich glaube, dass Fußball-Europa gemerkt hat, dass in Dortmund etwas Tolles entstanden ist. Wir brauchen uns nicht vor den großen Namen zu verstecken“, stellte Ilkay Gündogan hinterher fest – und fasste noch einmal die 90 Minuten aus Dortmunder Sicht zusammen: „Es war ein nahezu perfekter Europapokal-Abend.“

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