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Das CL-Achtelfinale zwischen S04 und Galatasaray könnte am grünen Tisch entschieden werden. Grund: der Protest gegen die Spielberechtigung Drogbas. Gala-Verantwortliche wiegeln ab.

Gelsenkirchen. Der FC Schalke 04 hat nach dem Champions-League-Achtelfinalhinspiel gegen Galatasaray Istanbul (1:1) bei der UEFA Einspruch gegen die Wertung des Spiels eingelegt. Der Revierklub hegt Zweifel an der Spielberechtigung von Didier Drogba.

„Was soll der Quatsch?“

Schalke-Manager Horst Heldt begründete diesen Schritt in der Bild: „Wir haben uns intensiv mit Juristen beraten. Es wäre fahrlässig gegenüber dem Verein, nicht zu protestieren. Wir wollen uns nichts erschwindeln. Wir wollen Rechtssicherheit."

Der Protest der Königsblauen stößt bei Galatasaray auf Unverständnis. Bülent Tülün, Vorstandsmitglied bei Gala, zeigte sich sauer: „Mit Drogba ist alles in Ordnung. Schalke will nur provozieren. Was soll der Quatsch?!"

Drogba mit vorläufiger Spielerlaubnis

Grund für die geteilten Meinungen ist der strittige Wechsel des 34-Jährigen von Schanghai Shenhua an den Bosporus. Drogbas Vertrag in China läuft offiziell noch bis 2014, sei nach Angaben des Angreifers jedoch nichtig geworden, nachdem er über mehrere Monate hinweg kein Gehalt mehr erhalten habe. Schanghai bestreitet dies und klagt nun wegen Vertragsbruch. Eine Freigabe zu dem Wechsel nach Istanbul haben sie nicht erteilt.

Mitte Februar erteilte die FIFA dem Ivorer eine vorläufige Einsatzerlaubnis, solange der Rechtsstreit nicht geklärt ist. Jedoch war zu diesem Zeitpunkt die Meldepflicht (1. Februar) für die Champions League bereits verstrichen.

Falls dem Protest der Schalker stattgegeben wird, würde das Hinspiel entweder mit 3:0 für die Königsblauen gewertet oder ein Wiederholungsspiel auf neutralem Platz angesetzt werden.

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