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Arsene Wenger wütet gegen Journalisten

Auf der Pressekonferenz vor der Champions-League-Partie gegen den FC Bayern sorgt Arsene Wenger mit einem Ausraster für Aufsehen als er gegen die Journalisten wütete.

London. Vor dem Spiel gegen den FC Bayern am Dienstag in der Champions League platzte Arsenal London-Trainer Arsene Wenger auf der Pressekonferenz der Kragen. Der Coach zeigte sich genervt von den Fragen über das Ausscheiden im FA Cup und die Gerüchte um seine Vertragsverlängerung.

Auf der Pressekonferenz zum kommenden Spiel gegen den FC Bayern teilte Arsenal Londons Trainer Arsene Wenger gegen die Journalisten aus. Die Gerüchte darüber, dass er bei den Gunners bald einen neuen Vertrag unterzeichne, wies der Franzose vehement zurück. „Diese Information ist falsch. Ich arbeite jetzt seit 16 Jahren in England und glaube, dass ich ein bisschen mehr verdiene, als falsche Informationen, die lediglich dazu dienen, Schaden anzurichten.“ Mit dem Reporter, der die Frage gestellt hatte, ging Wenger auch gleich noch persönlich ins Wortgefecht.

Distanz zum Aus im FA Cup nötig

Den Fragen um das Aus im FA Cup am Wochenende gegen Blackburn gebot der Coach sogleich Einhalt: „Dies ist eine Pressekonferenz für die anstehende Champions-League-Begegnung. Wenn Sie über Samstag reden wollen: Diese Pressekonferenz wurde bereits nach dem Spiel gehalten. Können wir jetzt wieder ein paar Fragen zum morgigen Spiel bekommen? Das wäre sehr freundlich.“

Jetzt sei es wichtig, Abstand zu der enttäuschenden Niederlage am Samstag herzustellen. „Wir haben gegen ein Team verloren, das genau einen Schuss auf das Tor abgegeben hat. Es ist ja nicht so, als hätten wir im Blackburn-Spiel keine einzige Ballberührung gehabt. Im Fußball geht es um Können und Intelligenz und manche Dinge sind eben auch ein wenig unvorhersehbar.“

Voller Fokus auf das Bayern-Spiel

Von den Negativschlagzeilen dürfe sich das Team nun nicht aus der Ruhe bringen lassen, sondern sich im Spiel gegen Bayern voll auf ihre Stärken zu konzentrieren: „Wir spielen mit Arsenal im Achtelfinale der Champions League. Wichtig ist nicht, was die Leute sagen, sondern was auf dem Platz passiert.“

Auch die Berichterstattung über das Ausscheiden im FA Cup gegen die Blackburn Rovers kam bei Wengers Rundumschlag nicht ungeschoren davon. „Es gibt eine Menge Experten, die jedoch nicht zwangsläufig immer Recht haben.“ Einige der Analysen seien nach seiner Meinung viel zu oberflächlich. Natürlich müsse man die Schuld dafür auf sich nehmen, aber „man muss die Dinge auch im Zusammenhang betrachten.“

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