thumbnail Hallo,

Sebastian Kehl: „Das Gegentor war blöd“

Nach einem tollen Spiel endete die Partie für den BVB gegen Donezk 2:2. Insgesamt ist die Mannschaft zufrieden, doch sieht auch einige Fehler im Spiel ein.

Donezk. Das Viertelfinale der Champions League ist für Borussia Dortmund nach dem Gastspiel bei Schachtjor Donezk noch gut zu erreichen und Sebastian Kehl kann „mit dem 2:2 leben“. Bei Jürgen Klopp ist „alles gut“ und Robert Lewandowski gesteht, dass sie im Rückspiel „noch besser“ sein müssen.

„Mats war auffällig heute“

Gerade in der ersten Halbzeit hatte der BVB „das Spiel im Griff“, wie Kapitän Sebastian Kehl es bei sky sagte: „Das Gegentor war blöd, wir hatten das Spiel unter Kontrolle und waren immer wieder gefährlich. Wir waren viel, viel kompakter als in den letzten Spielen. So sei „das Remis verdient“ und die Mannschaft könne „mit dem 2:2 leben, wenn wir gewonnen hätten, hätte sich Donezk sicher nicht beschweren können“.

Trainer Jürgen Klopp schätzte die Partie wie folgt ein: „Wir haben heute hier ein gutes Fußballspiel gezeigt mit zwei, drei unkonzentrierten Momenten.“ Ob das erste Gegentor unhaltbar gewesen sei, wisse der Coach nicht, doch „Roman hat wenig Bälle passieren lassen müssen, die haltbar waren. Es ist schwierig. Er hat den Ball spät gesehen, kommt daher einen Tick zu spät, so was passiert.“ Und zu der Rolle von Abwehrmann Mats Hummels sagte er: „An dem Gegentreffer war Mats nicht unbeteiligt, dann köpft er noch einen an die Latte und machte einen rein.“ Mit einem Schmunzeln fügte Klopp noch hinzu: „Mats war auffällig heute.“

„Zwei Tore auswärts zu machen ist richtig gut“

Und weiter analysierte er: „Wir machen den Ausgleich und sind dann richtig im Spiel drin, dann kommt dieses 2:1. Das ist normal und 2:1 wäre auch kein schreckliches Ergebnis für das Rückspiel. Jetzt sind wir zu Hause und können auch ein bisschen mit dem Ball spielen. Hier war die Atmosphäre großartig und auch bei uns wird sie großartig sein.“ Nach „dem wundervollen 2:2“ freute sich Klopp nur noch und stellte das Team in den Vordergrund: „Das ist ein wunderbares Gefühl für die Mannschaft, wenn sie heute Abend ins Hotel geht, ich freue mich total. Ich bin zufrieden, alles gut.“

BVB-Keeper Roman Weidenfeller freute sich zumindest etwas über den Punkt, auch wenn „vom Spielverlauf sogar noch mehr hätte drin sein können“: „Wir können mit dem Ergebnis zufrieden sein. Wir können jetzt auch den einen Punkt mitnehmen.“ Sein Teamkollege Robert Lewandoski ergänzte: „Ich denke, die Leistung ist nicht schlecht, weil zu Hause in Deutschland spiele, aber wir müssen noch besser sein als heute. Zwei Tore auswärts zu machen ist richtig gut.“

EURE MEINUNG: Schafft Dortmund noch das Viertelfinale?

Bleibe am Ball und sei Teil des größten Fußball-Netzwerkes der Welt: Folge Goal.com auf
oder werde Fan von Goal.com auf !

Dazugehörig