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Leonardo: Rot für Ibrahimovic wegen schlechtem Ruf

Der Schwede wurde in der Schlussphase des Spiels gegen Valencia nach einem Foul des Feldes verwiesen. Sportdirektor Leonardo gab dem schlechten Image des Stürmers die Schuld.

Paris. Paris St. -Germain sicherte sich durch einen 2:1-Auswärtserfolg beim FC Valencia eine gute Ausgangslage für das Rückspiel des Champions-League-Achtelfinales. Die Freude der Franzosen wurde aber durch den späten Gegentreffer und eine umstrittene Rote Karte gegen Zlatan Ibrahimovic getrübt. Für Sportdirektor Leonardo war der schlechte Ruf des Stürmers ausschlaggebend für den Platzverweis.

Paris gewinnt, Ibrahimovic fliegt

Paris erwischte am Dienstagabend einen Start nach Maß und ging bereits in der zehnten Minute durch Ezequiel Lavezzi in Führung. Kurz vor dem Halbzeitpfiff erhöhte Javier Pastore auf 2:0. In Hälfte zwei verwaltete das Team von Trainer Carlo Ancelotti lange Zeit erfolgreich das Ergebnis, bis Valencias Adil Rami in der 90. Minute doch noch der Anschlusstreffer gelang. Nur eine Minute später kassierte Ibrahimovic nach einem Foul eine umstrittene Rote Karte und wird seinem Team damit zumindest im Rückspiel fehlen.

„Ibrahimovic des Feldes zu verweisen war eine etwas harte Entscheidung. Er flog wegen seines schlechten Rufs“, kommentierte PSG-Sportdirektor Leonardo das Geschehene gegenüber beIN Sport.

Spannung im Rückspiel

Verteidiger Mamadou Sakho zeigte sich nach der Partie enttäuscht über den späten Gegentreffer: „Es ist wirklich schade, so kurz vor dem Schluss ein Tor zu bekommen.“ Die Ausgangslage sei aber dennoch optimal: „Alles in allem ist es ein gutes Ergebnis für uns.“

Valencias Mittelfeldspieler Tino Costa schöpfte aus dem Anschlusstreffer Hoffnung für ein Weiterkommen seiner Mannschaft: „Wie wir alle wissen, kann im Fußball alles passieren. Durch unser Tor zum Ende des Spiels ist die Atmosphäre in der Kabine etwas besser.“ Das Rückspiel findet am 6. März in Paris statt.

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