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Am Mittwoch kommt es im Bernabeu zum Duell zwischen Real Madrid und Manchester United. Besonders im Fokus stehen wird dabei Cristiano Ronaldo.

Madrid. Vom Pechvogel zum strahlenden Hoffnungsträger: Binnen einer Woche hat Superstar Cristiano Ronaldo beim spanischen Fußball-Meister Real Madrid seine Lieblingsrolle wiedergefunden.

Bestandener Test

Bei der erfolgreichen Generalprobe der Königlichen für das Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League am Mittwoch gegen seinen Ex-Klub Manchester United durch das 4:1 gegen den FC Sevilla glänzte der Portugiese mit dem 21. Dreierpack seiner imponierenden Karriere und machte damit sein entscheidendes Eigentor bei Reals 0:1-Pleite vor Wochenfrist bei Abstiegskandidat FC Granada wieder gut.

„Hoffentlich macht er so weiter. Er ist der Schlüsselspieler unserer Mannschaft“, kommentierte Madrids spanischer Welt- und Europameister Sergio Ramos die Gala des Torjägers.

Phänomen Ronaldo

Auch Reals Sportdirektor Emilio Butragueno streichelte die Seele des Torjägers und lobte den teuersten Spieler der Welt, der 2009 für 94 Millionen Euro von ManUnited nach Madrid gekommen war, in höchsten Tönen: „Ronaldo ist ein Phänomen. Ich kann mich an niemanden wie ihn erinnern“, sagte die Real-Ikone.

Dass Ronaldo nach seinem deprimierenden Missgeschick in Granada gerade jetzt ein solches Erfolgserlebnis zur Wiederherstellung seines Selbstvertrauens benötigte, schien Madrids Trainer José Mourinho erahnt zu haben. Jedenfalls schickte der Starcoach seinen Topspieler ungeachtet des bevorstehenden Champions-League-Schlagers gegen den englischen Rekordmeister auf das Feld, während die deutschen Nationalspieler Mesut Özil und Sami Khedira sich nach dem 2:1-Erfolg im Länderspiel in Paris gegen Frankreich für die Königsklasse schonen durften und für Ronaldos Gala auf der Real-Bank einen Logenplatz bekamen.

Real weiter Dritter

Ihr Erlebnis sollte die Zuversicht für das „Duell der Giganten“ geschürt haben. Ronaldo machte den Sieg in Reals 33. Heimspiel ohne Niederlage in Serie nach Karim Benzemas 1:0-Führungstreffer mit dem 17. „Dreier“ seiner Real-Karriere quasi im Alleingang perfekt und erhöhte seine Saisonausbeute auf 24 Liga-Tore.

Bei allen Fortschritten für Ronaldos Psyche tritt Real in der Liga allerdings auf der Stelle. Zwar festigte Madrid in der Tabelle den dritten Platz und hielt die Konkurrenz im Rennen um die Direktqualifikation für die nächste Champions-League-Saison in Schach, doch Spitzenreiter FC Barcelona bleibt für den Titelverteidiger weiter außer Reichweite: Die Katalanen feierten am Sonntagmittag gegen den FC Getafe mit 6:1 wieder einmal ein Schützenfest und liegen damit unverändert 16 Punkte vor Real.

Barcelona, für das Superstar Lionel Messi drei Tage nach der Verlängerung seines Vertrages bis 2018 beim schon entscheidenden 2:0 (13.) seinen 35. Saisontreffer markierte, hatte in seinem ersten Mittagsspiel seit mehreren Jahren keinerlei Probleme mit der Umstellung auf die ungewohnte Anstoßzeit. Interimscoach Jordi Roura, der weiterhin den erkrankten Cheftrainer Tito Vilanova vertritt, ließ sein Starensemble trotz des Heimvorteils zur besseren Vorbereitung in einem Nobelhotel nahe des Nou-Camp-Stadions übernachten und bat schon um 8.15 Uhr morgens zur Mannschaftssitzung.

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