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Messi nach Verletzung unsicher wegen Rückkehr

Der argentinische Nationalspieler wurde am Mittwoch nach einer Knieverletzung, die er sich im Spiel gegen Benfica zuzog, mit einer Trage vom Feld transportiert.

Barcelona. Lionel Messi ist sich nicht sicher wann er nach seiner im Champions-League-Spiel gegen Benfica Lissabon erlittenen Knieverletzung wieder für den FC Barcelona aufs Feld zurückkehrt.

Messi musste vom Feld getragen werden

Der 76-fache Auswahlspieler Argentiniens wurde in der zweiten Hälfte der Begegnung, die 0:0 endete, eingewechselt. Er musste jedoch das Spielfeld vorzeitig verlassen, als er mit dem gegnerischen Torhüter Artur zusammenstieß und sich dabei am Knie verletzte. Der 25-Jährige wurde schließlich mit einer Trage vom Rasen getragen.

Barcelonas Trainer Tito Vilanova deutete an, dass der Zusammenstoß nicht so schwerwiegend war wie zunächst befürchtet. Die ersten medizinischen Untersuchungen hätten Entwarnung gegeben. Dennoch räumte Vilanova ein, dass Messi womöglich nicht in der Lage sein wird, am Sonntag in der Partie gegen Real Betis aufzulaufen.



Zweifel, ob es zu einen zeitnahen Einsatz reicht

„Ich fühle mich gut, aber ich weiß nicht, ob ich am Sonntag spielen kann. Wir werden sehen“, sagte der für den Ballon d’Or nominierte Angreifer auf der anschließenden Pressekonferenz im Camp Nou.

Der Argentinier gab zu, im ersten Moment befürchtet zu haben, dass die Verletzung schwerwiegender ist. Der Ärztestab der Blaugrana konnte diese Zweifel allerdings vorläufig ausräumen.

„Die Wahrheit ist, dass ich nicht wirklich viel über irgendetwas nachdachte, weil ich solche Schmerzen hatte. Ich befürchtete das Schlimmste. Ich dachte, ich muss das Spielfeld verlassen”, fügte er hinzu.

„Ich erwartete das Schlimmste als mich die Ärzte untersuchten. Doch als sie sagten, es sei nichts Ernstes, fühlte ich eine große Erleichterung”, so Messi.

Hauptsache auf dem Feld stehen

Barcas Nummer zehn wurde befragt, wie es sich anfühle in einem Spiel zu spielen, in dem es um nichts mehr geht. Er erwiderte, dass er trotzdem sehr glücklich sei, auf dem Spielfeld zu stehen, unabhängig welche Bedeutung die Partie hat.

„Egal auf welches Feld man geht, es besteht immer die Gefahr, dass etwas passiert“, merkte Messi an. „Guardiola ließ mich in solchen Begegnungen spielen solange ich konnte und Tito erlaubt mir ebenfalls in solchen Partien zu spielen. Ich werde dies auch zukünftig so tun. 



Müllers Rekord in greifbarer Nähe

Messi liegt nur einen Treffer hinter Gerd Müllers Rekord für erzielte Tore in einem Kalenderjahr, verpasste es aber gegen Benfica gleichzuziehen und diesen Meilenstein einzustellen oder die Bestmarke gar zu übertreffen.

„Wie ich schon sagte, der Rekord ist keine Obsession für mich“, so Messi beharrlich. „Ich habe meine Teamkameraden gehört, wie sie sagten, sie wollen mit helfen den Rekord zu brechen. Aber alle Tore, die ich erzielt habe, gehen auf ihre Hilfe zurück“, gab sich der 25-jährige Offensivmann bescheiden. 

„Ich mache mir keine Gedanken deswegen. Es wäre schön, es zu schaffen, weil ich so nah dran bin. Falls ich es tatsächlich schaffe, hoffe ich, dass ich den Rekord genauso lange wie Gerd Müller halten kann“, beschrieb Messi die aktuelle Situation hinsichtlich des Uralt-Torrekords des „Deutschen Bombers“.

„Wenn ich es schaffe, großartig. Falls nicht, ist es auch keine große Sache. Aber jetzt bin ich so nah dran, daher werde ich auch alles geben dafür“, schloss der Argentinier.

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