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Bei den Bayern ist man nicht zufrieden mit dem Ausgang des Champions-League-Spiels gegen Valencia. Dass mehr möglich gewesen wäre, sei allen klar.

München. Trotz des Einzugs ins Achtelfinale der Königsklasse waren die Bayern nicht zufrieden mit der Leistung beim 1:1 in Valencia. Knapp 60 Minuten in Überzahl reichten nicht um die Weichen auf Sieg zu schalten und den Gruppensieg perfekt zu machen.

„Wir hätten hier Erster werden können. Es ist sehr ärgerlich, dass wir nicht gewonnen haben“, so Torschütze Thomas Müller nach dem Spiel. Doch die Selbstkritik zielte nicht nur auf den versäumten Gruppensieg ab. „Es geht auch um die Art und Weise. So wird das auch in der Liga noch schwierig. Wenn wir die Spiele weiter so medium gestalten, wird die Meisterschaft kein Spaziergang, wie viele denken“, sagte Müller weiter. In dieselbe Kerbe schlug Kapitän Philipp Lahm, der ebenso wie der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge forderte „den Hebel [umzulegen]“.

Gemischte Gefühle

Gemischte Gefühle auch bei Rückkehrer Mario Gomez nach dem Spiel: „Wir wollten hier gewinnen, der Trainer hat uns auf einen Sieg eingestellt. Das Problem war einfach, dass wir nur schwer wieder in Ballbesitz gekommen sind.“

Valencia-Coach Mauricio Pellegrino war hingegen höchstzufrieden mit seiner Mannschaft: „Wir haben ein tolles Spiel gezeigt und hatten die nötige Spielintelligenz, die Bayern auf verschiedenen Wegen vor Probleme zu stellen. Ich bin sehr zufrieden.“

Durch das Remis ist der FC Bayern zwar weiterhin Tabellenführer, jedoch rangiert Valencia punktgleich auf dem zweiten Platz. Beide Mannschaften sind sicher für das Achtelfinale qualifiziert.

 

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