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Bayern im Achtelfinale - aber unzufrieden: „Wir haben uns geärgert“

Die Münchner können in Überzahl eine Niederlage verhindern, aber sind über ihr Spiel alles andere als glücklich.

Valencia. Dank Lille und Thomas Müller hat Bayern München das erste Etappenziel in der Champions League schon einen Spieltag vor Ende der Vorrunde erreicht. Der deutsche Rekordmeister nutzte am Dienstagabend mit einem 1:1 (0:0) beim FC Valencia die Chance, sich bereits mit einem Unentschieden vorzeitig für das Achtelfinale zu qualifizieren. Müller glich in der 82. Minute die Führung für Valencia durch Sofiane Feghouli (77.) aus.

Da BATE Borissow überraschend gegen den bis dahin noch punktlosen französischen Vertreter aus Lille verlor, sind die Bayern selbst bei einer Niederlage im Duell mit den Weißrussen am 5. Dezember nun nicht mehr von einem der ersten beiden Plätze in der Gruppe F zu verdrängen.

Keine Feierlaune

„Es war sehr ärgerlich, dass wir nicht gewonnen haben. Wir spielen 60 Minuten in Überzahl und liegen nach 77 Minuten zurück. Das war kein Spiel, für das wir uns feiern können“, fand Müller recht deutliche Worte für den Auftritt der Münchner. Einfach froh war dagegen der eingewechselte Mario Gomez: „Ich bin froh, dass ich Einsatzminuten bekommen habe - und vor allem, dass wir noch den Ausgleich geschafft haben.“

Die Münchner hatten schon mit der Gewissheit den Rasen im mit 44.000 Zuschauern besetzten Mestalla-Stadion betreten, dass für das vorzeitige Erreichen des Achtelfinales ein Punkt genügt. Durch die 0:2-Niederlage von Borissow im anderen Gruppenspiel, das wegen der Zeitverschiebung in Minsk zwei Stunden früher begonnen hatte, war außerdem Valencia schon vor dem Anpfiff für die K.o.-Runde qualifiziert.

Philipp Lahm war nach dem Spiel unzufrieden: „Wir haben uns geärgert, weil heute einiges möglich war. Man hätte alles klar machen können für Platz eins. Das ist uns nicht gelungen, obwohl wir lange Zeit in Überzahl gespielt haben. Wir haben aber auch lange Zeit die falschen Entscheidungen getroffen. Der Tempowechsel hat gefehlt. Da muss man sagen, dass wir am Ende noch glücklich unentschieden gespielt haben.“

Ribery leidet

Für den blassen Franck Ribery war das Spiel unabhängig vom Ergebnis kein Vergnügen: „Für mich war es sehr schwierig. Mit diesen Schmerzen war das kein Spaß für mich. Die Situation war schwierig, ich habe auch mit dem Arzt gesprochen. Ich will natürlich immer spielen. Aber wenn man mit solchen Schmerzen spielt, ist das für mich natürlich eine Katastrophe.“

Im Fernduell mit Valencia wird nun am letzten Spieltag der Gruppensieg ausgespielt. Bayern trifft zuhause auf Borissow, während „Los Che“ nach Lille muss.

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