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Der Offensiv-Allrounder hat keine Lust auf das Reservisten-Dasein. Mit dem Punkt gegen Schalke ist er zufrieden.

London. Beim 2:2 gegen den FC Schalke 04 erzielte Theo Walcott den zwischenzeitlichen Führungstreffer für den FC Arsenal. Nach dem Spiel betonte der junge Engländer erneut, dass er seiner Meinung nach einen Platz in der Stammformation verdient hätte.

Drei Tore gegen Reading

Seit seiner Rückkehr nach einer Verletzung zeigt sich Walcott in guter Form, unter anderem gelangen ihm drei Tore beim 7:5 Sieg im Capital One Cup gegen den FC Reading. Trotzdem sitzt der Flügelspieler häufig nur auf der Bank, der Startelfeinsatz gegen Schalke war eine Ausnahme.

Eine Situation, mit der er alles andere als glücklich ist. „Ich möchte einfach spielen, das ist die Hauptsache. Ich hoffe, ich kann einfach eine Chance im Team bekommen, denn ich denke, das habe ich absolut verdient“, sagte Walcott bei Sky Sports.

Vertragsverhandlungen stocken

Ob seine verfahrene Vertragssituation der Grund für seine Lage ist, will der 23-Jährige nicht beurteilen. „Diese Frage müssen sie dem Trainer stellen, wenn ich ehrlich bin. Ich kann das nicht beantworten.“ Walcotts Vertrag läuft am Saisonende aus, trotz eines lukrativen Angebots konnte er sich mit dem Verein bislang nicht auf eine Verlängerung einigen.

Streitpunkt ist die Position des Offensiv-Allrounders, der in Zukunft gerne im Sturmzentrum spielen würde. Arsenals Trainer Arsene Wenger betonte mehrfach, dass Walcott diese Chance bekommen wird, will sich aber nicht vertraglich darauf festlegen. Der englische Nationalspieler besteht hingegen auf eine Vertragsklausel und kokettierte mehrfach mit einem Wechsel. Aktuell ruhen die Verhandlungen.

Chance zum Siegtreffer gegen Schalke

Mit Leistungen wie in den vergangenen Wochen bringt sich Walcott in eine gute Verhandlungsposition, auch wenn er die Chance zum Siegtreffer gegen Schalke in der Nachspielzeit nicht nutzen konnte. „Ich habe alles getan, was ich konnte, um ehrlich zu sein. Der Ball blieb zwischen meinen Füßen stecken und ich konnte ihn nicht herausbekommen.“

Insgesamt ist er mit dem Punkt jedoch zufrieden. Auch sein Mannschaftskamerad Mikel Arteta konnte dem Unentschieden etwas Positives abgewinnen: „Bedenkt man, dass wir 2:0 geführt haben, kann das nicht gut für uns sein. Wir hatten sogar die letzte Chance mit Theo kurz vor dem Ende. Aber vor dem Spiel, ein Unentschieden hier? Ich weiß nicht. Es ist nicht einfach, hier zu spielen.“

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