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Die Stürmerlegende hatte den Torjubel von Karim Ait-Fana und Younes Belhanda, der muslimische Gebetsgesten aufgriff, als „Gras fressen“ bezeichnet.

London. Für einen kurzfristigen Skandal hatte Al-Jazeera-Kommentator Gary Lineker gesorgt: Der ehemaliger Stürmer von England hatte den muslimischen Jubel von zwei Spielern Montpellier HSC‘s verspottet. Einen Tag später folgte, wenn auch eher halbherzig, eine Entschuldigung.

Gezwungener Beitrag?

Und auch nicht ganz freiwillig, denn sowohl auf der Twitter-Seite Linekers als auch gegenüber Goal.com wurden mehrere Beschwerden über den Kommentator geäußert.

„Ich entschuldige mich, aber ich weiß nicht über die Religion von jedem einzelnen Spieler Bescheid“, so die eher flüchtige Entschuldigung, die nur wenige Minuten nach einem Foto von Lineker auf dem Geburtstag seines Sohnes veröffentlicht wurde.“

Spott gegen Spieler

Lineker hatte den Torjubel von Ait-Fana und Belhanda, die zu Boden gingen und eine islamische Geste ausführten, als „Gras fressen“ beschrieben - und das auch noch auf dem arabischen Sender Al Jazeera TV.

Islam empört

Eine erste Reaktion gab es bereits auf muslimischer Seite, der Londoner Imam Ajmal Masroor sagte: „Das ist ein dummer Kommentar und pure Ignoranz. Das ist sehr unprofessionell von einer Fußball-Legende, die ein Vorbild darstellen soll.“

Von Al Jazeera gab es noch keinen Kommentar bezüglich der Geschehnisse.


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