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Nach unwürdigem Verhalten müssen Trainer und Verein eine Strafe fürchten: Die UEFA hat den Vorfall zum Anlass genommen, ein Disziplinarverfahren einzuleiten.

Gelsenkirchen. Für Trainer Rene Girard vom französischen Fußball-Meister Montpellier HSC wird die Champions-League-Partie beim FC Schalke 04 (2:2) ein Nachspiel haben. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) leitete gegen den 58-Jährigen am Donnerstag ein Disziplinarverfahren wegen einer obszönen Geste nach der Partie ein.

Fingergeste gegen Stevens

Girard hatte seinem Schalker Kollegen Huub Stevens kurz nach dem Spiel am Mittwoch den ausgestreckten Mittelfinger gezeigt. Wegen dieses laut UEFA „unangemessenen Benehmens“ muss er nun mit einer Strafe rechnen.

Fans randalieren

Auch Montpellier drohen wegen des Abbrennens von Feuerwerkskörpern durch Fans während der Partie Sanktionen. Die UEFA hat den Klub zu einer Stellungnahme aufgefordert. Der Disziplinarausschuss der UEFA wird sich am kommenden Dienstag weiter mit dem Fall befassen.

Stevens: „Der Champions League nicht würdig“

Stevens kritisierte die obszöne Geste Girards, nachdem er die Bilder in einer Wiederholung des Pay-TV-Senders Sky gesehen hatte, scharf: „Das ist der Champions League nicht würdig und niveaulos.“

Provokationen während dem Spiel

Schon während des Spiels hatten sich die beiden Trainer verbale Scharmützel geliefert.

„Wenn ein Trainer sich so benimmt, dass er bei jeder Aktion eine Gelbe Karte für den Gegner fordert, ist das nicht fair“, sagte Schalkes Coach bei Sky.

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