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BATE Borisov hat einen fantastischen Start in die Champions-League-Saison hingelegt. Mitverantwortlich dafür ist Aliaksandr Hleb, der davon auch persönlich profitieren könnte.

Borissow. Die Favoritenrolle in der Champions-League-Gruppe F war eigentlich eindeutig. Der FC Bayern München war der klare Favorit, der FC Valencia erster Anwärter auf den zweiten Platz. BATE Borisov wurden selbst im Kampf um Platz drei mit dem OSC Lille eher Außenseiterchancen eingeräumt. Doch nun führen die Weißrussen die Gruppe mit sechs Punkten aus zwei Spielen an.

Profiteur Aleksandr Hleb

Borisov gelangen in zwei Champions-League-Gruppenphasen zuvor aus zwölf Spielen genau null Punkte. Nun sind es schon sechs nach zwei Spielen. Leittragender dessen: Der FC Bayern. Profiteur neben Borisov: Aliaksandr Hleb. Der Weißrusse feierte gegenüber laut dpa den 3:1-Sieg über die Bayern entsprechend: „Natürlich ist es eine Sensation. Aber wir haben die ganze Zeit dran geglaubt.“

Hleb: Sechs Vereine in drei Jahren

Hleb, der seine beste Zeit als Fußballer beim VfB Stuttgart und beim FC Arsenal hatte, konnte seitdem auf der großen Fußballbühne nur noch ganz selten überzeugen. Nach dem Wechsel von Arsenal zum FC Barcelona, wo er sich nie durchsetzen konnte, folgten die Stationen: Erneut Stuttgart, Birmingham, Wolfsburg, Samara und nun Borisov. Das Ganze in gerade einmal drei Jahren.

„Jeder will in einer ganz großen Mannschaft spielen. Das ist auch mein Ziel“

Doch durch den Sieg gegen Bayern hat der 31-Jährige sich noch einmal ins Rampenlicht gespielt. Hleb lebt seinen Sport: „Ich liebe Fußball, ich ordne ihm jetzt alles unter.“ Weiter sagt er: „Jeder Spieler will in einer ganz großen Mannschaft spielen. Das ist auch mein Ziel.“

„Ziel weiterzukommen“

Doch vorerst hat er eine andere Priorität: „Im Moment ist es mein Ziel, zu spielen und weiterzukommen. Wir wissen alle: Bayern ist Favorit der Gruppe und eine der besten Mannschaften der Welt. Das gibt uns eine sehr gute Motivation, weiter zu arbeiten.“
 
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