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Die Bianconeri vermissten im Spiel gegen Donezk die zusätzliche Unterstützung der Anhänger. Auch Lichtsteiner war nicht zufrieden.

Turin. Juventus Turin musste sich am Abend mit einem 1:1 gegen Schachtjor Donezk begnügen. Leonardo Bonucci wirkte nach dem Spiel enttäuscht, Interimstrainer Massimo Carrera beklagt den engen Terminkalender.

Juve zurückhaltend

Zu Beginn der Partie war der italienische Meister überraschend passiv und ließ sich von den Ukrainern in die eigene Hälfte drängen: „Es war wichtig, drei Punkte einzufahren, das haben wir nicht geschafft. Nun müssen wir die nächsten Spiele unbedingt gewinnen. In den ersten 10-15 Minuten waren wir nicht aggressiv genug und haben etwas die Zuversicht verloren. Wir haben uns zu sehr zurückgezogen. Im zweiten Durchgang haben wir Charakter gezeigt, aber das hätten wir von Beginn an machen müssen“, resümierte er gegenüber Sky die Partie.

„Es war schade, dass nicht so viele Fans gekommen sind, denn unsere Fans geben uns zusätzliche Energie“, fügte er hinzu. Leonardo Bonucci war ebenfalls enttäuscht: „Die Fans im Juventus Stadium geben uns immer etwas Besonderes, das hat uns gefehlt. Die Fans haben ihre Gründe, aber sie sind unser zwölfter Mann. Es war schade“, so der Verteidiger.

Carrera unzufrieden

„Wir wussten, dass Schachjor ein schwieriger Gegner ist, mit starken Spielern. Wir haben das Gegentor bekommen und sind direkt zurückgekommen, danach gab es Chancen auf beiden Seiten“, so der Intertimstrainer gegenüber Sky.

„Wir haben weniger Zeit, uns auf Spiele vorzubereiten. Im letzten Jahr war das deutlich besser. In dieser Gruppe war uns bewusst, dass wir bis zum Ende mit zwei Mannschaften um das Achtelfinale kämpfen werden“, bemängelte er die fehlende Vorbereitungszeit.

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