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Der deutsche Rekordmeister will den zweiten Sieg im zweiten Gruppenspiel. Aber der Gegner aus Weißrussland ist auf keinen Fall zu unterschätzen.

Borisov. Der FC Bayern München will in der Champions League wieder angreifen, in der Gruppenphase nicht ausrutschen. Nach dem Sieg gegen den FC Valencia (2:1) möchte Jupp Heynckes, dass seine Mannschaft von der Isar nachlegt. Gegen die Weißrussen von BATE Borisov dürfte das aber nicht allzu einfach werden. 3:1 gewann das Team zum Auftakt sensationell gegen den OSC Lille.

Bressan traf vom Punkt

Es war nicht die erste Überraschung, die der Klub schaffte. Schon in der vergangenen Saison überzeugte das Team, sicherte sich gegen den AC Mailand in der Gruppenphase ein 1:1-Unentschieden. Zlatan Ibrahimovic hatte die Italiener in Führung gebracht. Renan Bressan glich per Elfmeter zum Endstand aus. Wie das überraschende Remis damals gelang? Nicht dadurch, dass sich die Truppe aus Weißrussland nur in der eigenen Hälfte verschanzte.

Sieben zu neun Torschüsse, sieht man von den Toren ab – auch BATE hatte damals seine Torchancen. Das Problem: Milan setzte alle neun Schüsse neben den Kasten. Die Anzahl der zugelassenen Torschüsse sprach damals ebenfalls für Borisov. Es waren nicht so viele, wie sich die Fans aus Mailand erhofft hatten. Ein Tor-Festival sah anders aus, in etwa so wie beim FC Barcelona. Vor dem Milan-Remis fertigte der spanische Top-Klub die Weißrussen mit 5:0 ab.

Viel Potential im Mittelfeld

Wichtig gegen Borisov: Der FC Bayern muss geduldig spielen, darf sich nicht nervös machen lassen. BATE stand schon gegen den OSC Lille recht stabil in der Abwehr, kann bei entsprechenden Räumen auch umschalten und in der Offensive Gefahr ausstrahlen. Vor allem im Mittelfeld verfügt das Team über viel Qualität. Etwa durch Milan-Schreck Bressan oder auch durch den früheren Bundesliga-Star Aliaksandr Hleb. Trainer Viktor Goncharenko ist erst 35 Jahre alt und will seine Mannschaft im Rahmen der Möglichkeiten offensiv spielen lassen.

Der deutsche Rekordmeister sollte also gewarnt sein: Wenn BATE Räume geboten werden, nutzen sie diese bemüht. In der Abwehr ist die Mannschaft nicht mit leichten Mitteln zu schlagen. Der FCB ist dennoch klarer Favorit. Aber auch das Spiel gegen Milan vor einem Jahr zeigte: Wenn ein europäisches Top-Team seine Qualitäten nicht abruft, ist Borisov da.

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