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Schalke hat sich wirtschaftlich und sportlich sehr gut in den letzten Jahren entwickeln können. Nun nimmt Schalkes Finanzfachmann zu einigen interessanten Themen Stellung.

Gelsenkirchen. Der FC Schalke 04 hat einen durchaus ansprechenden Auftakt in die diesjährige Champions League hingelegt. Mit 2:1 konnte auswärts bei Olympiakos Piräus gewonnen werden. Nun geht es im Heimspiel gegen den französischen Überraschungsmeister Montpellier am Mittwoch. Zuvor traf sich jedoch der eloquente Finanzchef des FC Schalke 04, Peter Peters, zum Gespräch mit dem kicker, um über neueste Entwicklungen im Fußball zu diskutieren.

Nachwuchsarbeit zahlt sich aus

Auch wenn in der Europa League mit vier Unentschieden am ersten Spieltag die Erwartungen durch die Bundesligisten nur suboptimal gelöst werden konnten, so haben die drei deutschen Vertreter in der Champions League ausnahmslos ihre Begegnungen siegreich gestalten können. Peters hat gegenüber dem kicker eine mögliche Erklärung für diesen Erfolg ausgemacht. „Wir haben in Deutschland über Jahre nicht nur in Fußball, sondern auch in Infrastruktur und Nachwuchsarbeit investiert. Es ist schön, wenn sich das auszahlt. Nur: Erfolge feiert man nicht mit Worten“, gibt er auch zu bedenken.
SO GEHT ES WEITER
Schalkes anstehende Aufgaben
6.10.
VfL Wolfsburg (H)
20.10 Borussia Dortmund (A)
27.10. 1. FC Nürnberg (H)
03.11. 1899 Hoffenheim (A)
10.11. Werder Bremen (H)
17.11. Bayer Leverkusen (A)

UEFA-Ranking hart erarbeitet

Ein wenig stolz berichtet der 50-Jährige auch über die Entwicklung von Schalke 04 im internationalen Geschäft: „Fakt ist, dass Schalke inzwischen in der Champions League ganz anders auftritt als 2001/02. Damals hatten wir als „Meister der Herzen“ zwar eine gute Mannschaft, die aber international keine Erfahrung besaß und mit drei Niederlagen startete. Inzwischen sind wir im UEFA-Ranking auf Platz 18 angekommen. Das haben wir uns hart erarbeitet.“

Keine Schalker Arroganz

Über die Möglichkeiten eines Weiterkommens in einer mittelschweren Gruppe mit Teams wie Arsenal London, Olympiakos Piräus und Montpellier erklärt Peters:  „Es wird Schalke auch dann weiter geben, wenn wir das nicht schaffen. Natürlich wünschen wir uns, in jedem Wettbewerb erfolgreich abzuschneiden. Der Verein hat das Potential, wird aber niemanden unterschätzen.“

Wirtschaftsstarke Schalker

Häufig wird das finanzielle Engagement mit einem Investment von einem Scheich oder einem russischen Oligarchen verglichen. Der ehemalige Journalist hat jedoch einen erheblichen Unterschied ausgemacht: „Wir haben einen Sponsorenvertrag mit Gazprom, der angemessen und marktgerecht honoriert ist. Bei uns muss man nicht fragen: Entspricht diese Summe noch dem realen Wettbewerb? Wir sind im Ranking der Hauptsponsoren hinter Bayern München und der Telekom deshalb richtigerweise an zweiter Stelle platziert.“

EURE MEINUNG: Was ist für den FC Schalke 04 diesjährig in der Champions League möglich?
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