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Dortmund-Boss Watzke: „Einen Scheich würde ich noch nicht einmal empfangen"

Meinungsfreudig verrät der Dortmund-Boss seine Ansichten zum Thema Champions League, Schalke 04 und brüskiert sich über die Investitionsfreudigkeit einiger Scheiche.

Dortmund. Nach dem vielumjubelten 5:0-Sieg von Borussia Dortmund über Borussia Mönchengladbach in der Bundesliga wartet nun mit Manchester City ein extrem schwerer Gegner in der Champions League auf den deutschen Double-Sieger. Das Auftaktspiel gegen Ajax Amsterdam konnte mit 1:0 gewonnen werden. Nun äußert sich BVB-Boss Hans Joachim Watzke zu verschiedenen Themen im Fußball.

Bundesliga hat sportlich aufgeholt


Der Start in die diesjährige Champions League-Saison war mit drei Siegen des Bundesliga-Trios überaus vielversprechend. Watze lobt die solide, finanzielle Basis der Bundesligisten: „Man sollte nicht nach so kurzer Zeit schon tiefgründige Analysen treffen. Fakt ist, dass die Bundesliga durch ihr solides Geschäftsgebaren deutlich aufgeholt hat. Das muss sich irgendwann auch in Ergebnissen ausdrücken."

Torarmut bei Manchester City


Das Spiel bei Manchester City wird für den 53-jährigen gebürtigen Sauerländer ein absolutes Geduldsspiel werden, wie er dem kicker verraten hat: „Es werden nicht extrem viele Tore fallen. Auf europäischer Ebene bekommt man nicht so viele Chancen wie in einem normalen Ligaspiel." Womit er durchaus Recht haben könnte, da auch das Auftaktspiel gegen Amsterdam die Geduld der Schwarz-Gelben erforderte.

„Bei Verabschiedung des Scheichs wird es kritisch"


Es ist bekannt, dass Watzke von einem Scheich, der enorme Summen in einen Verein investiert, nicht allzu viel hält. Diesen klaren Standpunkt vertritt er auch gegenüber dem kicker, wenn er sagt: „Ich würde ihn noch nicht einmal empfangen. Vielleicht würde in anderen Klubs der eine oder andere weich werden. Nur: Was ist,  wenn sich der Scheich - wie in Malaga - wieder verabschiedet? Dann wird es kritisch."

„Deutschland hat drei national ausstrahlende Klubs"


Immer wieder geht es bei den Revier-Rivalen darum, wer nach Bayern München die Nummer Zwei im Deutschen Fußball darstellt. Auch dazu hat der meinungsfreudige Watzke eine Meinung: „Das mit Schalke und der Nummer zwei ist doch kalter Kaffee. Es gibt zig Parameter. Bei zweien liegt Schalke vor uns - bei den Mitgliederzahlen und beim internationalen Koeffizienten. Ich könnte aus dem Stand 15 Parameter anführen, bei denen es andersherum ist. Eines ist sicher: Deutschland hat drei national komplett ausstrahlende Klubs: Die Bayern sind klar die Nummer eins. Und dann kommen Dortmund und Schalke."

EURE MEINUNG: Wie würdet Ihr ein Engagement eines Scheichs bei eurem Lieblingsverein bewerten?
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