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Bayerns letzter CL-Sieg - Valencia kämpft gegen die Dämonen von 2001

Beim kommenden Spiel kommen Erinnerungen auf. Während die Münchener zufrieden auf das letzte Aufeinandertreffen blicken, haben die Spanier etwas gutzumachen.

München. Der FC Bayern München trifft am Mittwochabend im ersten Spiel der diesjährigen Champions League auf einen altbekannten Gegner. Bereits im Finale der Saison 2000/01 duellierten sich die Münchener mit dem FC Valencia.

Alte Erinnerungen

Die damalige Partie zwischen dem FC Valencia und dem FC Bayern begann spektakulär. Nach nur drei Minuten bekamen die Spanier einen Handelfmeter zugesprochen. Kapitän Gaizka Mendieta schnappte sich den Ball und schoss halblinks ein, Oliver Kahn war fast dran. Nur vier Minuten später machte es Santiago Canizares auf der anderen Seite besser und wehrte den Versuch von Mehmet Scholl ab. Wiederum ein Handelfmeter war es, der zum Ausgleich führte. Stefan Effenberg schaffte es, nach 50 Minuten die Führung zu egalisieren.

GOMEZ UND DIE UNGEWISSHEIT
Im weiteren Verlauf fielen keine Tore und nach 120 Minuten kam es zum Elfmeterschießen. Mauricio Pellegrino scheiterte mit dem entscheidenden Elfmeter und einem strammen Schuss an Oliver Kahn, der sensationell die richtige Ecke erahnt hatte. Bayern war Champions-League-Sieger und Pellegrino der Pechvogel des Abends. Seit einigen Monaten ist der großgewachsene Argentinier nun Trainer bei Valencia.

Die Münchener sind mit drei Siegen über Greuther Fürth, den VfB Stuttgart sowie Mainz 05 und einem Torverhältnis von 13:2 perfekt in die Saison gestartet. Zudem gelang ein sicherer Sieg im DFB-Pokal gegen Regensburg. International starten die Münchener nun gegen den wohl stärksten Kontrahenten der Gruppe.

Machbare Gruppe

Valencia ist allerdings auch der letzte Gegner, den man in einem Champions-League-Finale bezwingen konnte, nachdem es zuletzt zweimal nur zum Finaleinzug reichte. Die weiteren Gegner sind mit dem LOSC Lille und Bate Borisov machbar.

Revanche?

Die Spanier dagegen schwören besondere Revanche. Mit ihrem Trainer und ehemaligen Spieler Mauricio Pellegrino soll eine neue Ära gestartet werden, Achtungserfolge wie gegen Real Madrid zeigen bereits in die richtige Richtung. Es fehlt jedoch manchmal an der Konzentration bis zum Abpfiff, was gegen Deportivo zwei Punkte gekostet hat.



Der FC Valencia will die alten Dämonen bezwingen und endlich mal wieder einen großen Gegner in der Champions League schlagen, was gegen Manchester United und den FC Chelsea in den Jahren zuvor knapp scheiterte. Die Motivation wird daher besonders hoch sein, wenn man bedenkt, wer es ist, der seine Spieler vor dem Spiel heiß machen wird.

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