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Die UEFA hat Financial Fairplay eingeführt, damit die Vereine nur noch so viel Geld auf dem Transfermarkt ausgeben, wie sie einnehmen. Rummenigge fordert Konsequenzen für Vereine.

München. Die UEFA hat in Europa das Financial Fairplay eingeführt. Das soll verhindern, dass Vereine mit großen Investoren auf dem Transfermarkt unverhältnismäßig tätigen werden können. Da hat Karl-Heinz Rummenigge vor allem Paris St. Germain im Auge, die in diesem Sommer groß investiert haben und sich unter anderem Zlatan Ibrahimovic und Thiago Silva für 62 Millionen Euro gekauft haben.

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Bayerns anstehende Aufgaben
2.9.
VfB Stuttgart (H)
15.9.
FSV Mainz 05 (H)
22.9.
FC Schalke (A)
25.9.
VfL Wolfsburg (H)
29.9. Werder Bremen (A)
6.10.
1899 Hoffenheim (H)

„Gerüchtweise hört man, dass Paris wohl einen internationalen Verlust-Rekord aufstellt. Es wurde uns mal versichert, dass man das Financial Fairplay seriös angeht und umsetzt. Jetzt ist die UEFA gefragt, da auch genau hinzuschauen“, sagte Rummenigge gegenüber dem Münchener Merkur.

Präzedenzfall schaffen

Der Bayern-Boss fordert Konsequenten für Vereine, die unverhältnismäßig investieren. „Ich habe den Eindruck, die Leute im Kontrollgremium glauben, dass sich die Dinge von alleine regeln“, sagte Rummenigge. Dabei fordert er vor allem einen Präzedenzfall, indem ein namhafter Verein aus der Champions League ausgeschlossen werden sollte.

Rummenigge fordert Konsequenzen

Rummenigge fordert auf jeden Fall Konsequenzen. Schließlich gibt es Vereine, die sich strikt nach dem System richten. „Sonst sagt sich doch bald der eine oder andere Klub: 'Ja, sind wir denn blöd? Wir erfüllen die Kriterien der UEFA - und die anderen scheren sich darum nichts“, sagte der Bayern-Boss.

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