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Favre entdeckte Raffael und führte Berlin fast in die Königsklasse. Jetzt will er dort mit Gladbach hin und trifft auf Raffaels neuen Arbeitgeber. Für Hertha geht es um viel Geld.

Mönchengladbach/Berlin. Sollte sich Borussia Mönchengladbach in der Qualifikation zur Champions League gegen Dynamo Kiew durchsetzen, gehen Bundesliga-Absteiger Hertha BSC eine Million Euro durch die Lappen - alles wegen Raffael.

Hertha hofft auf Kiew

Warum das so ist? Dynamo Kiew ist der neue Klub von Berlins ehemaligem Spielmacher Raffael, der vor wenigen Wochen wechselte. Die beiden Klubs hatten damals vereinbart, dass die „Alte Dame“ eine Zusatzzahlung von einer Million Euro erhält, sollte sich Dynamo Kiew mit Raffael für die Königsklasse qualifizieren. Ausgerechnet Borussia Mönchengladbach, Arbeitgeber von Herthas ehemaligem Coach Lucien Favre, kann das nun verhindern.

Favre sieht Chancen auf Erfolg

Kurios: Auch mit Berlin wäre Favre 2009 fast in die Champions League gekommen. Damals zählte der vierte Platz aber nur als Platz für die Europa League. Am 21. August versucht er es nun in und mit Gladbach, das Rückspiel ist am 29.August. Der Schweizer über die Situation der Gladbacher: „Das ist ein sehr schweres Los, Kiew besitzt große internationale Erfahrung. Aber wenn wir in beiden Spielen unser Potenzial abrufen, haben wir gute Möglichkeiten auf Erfolg.“

Luhukay nicht von Dynamo überzeugt

Wie sehen Herthas Chancen auf eine Millionen Euro nun aus? Berlins Trainer Jos Luhukay, der auch schon die „Fohlen“ trainierte, sagte gegenüber bz-berlin.de: „Ein besonderes Spiel für Raffael. Ich denke aber, dass Gladbach Chancen hat. Feyenoord Rotterdam hätte Kiew in der letzten Runde schon schlagen können. Sie hatten genug Möglichkeiten Tore zu machen. Von daher glaube ich, dass Gladbach es packen kann.“ Glauben heißt in diesem Fall wohl aber nicht wollen...

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