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In der Qualifikation zur Champions League muss Gladbach einen langjährigen Begleiter der europäischen Königsklasse ausschalten. Goal.com stellt euch die Ukrainer vor.

Berlin. Nach herausragenden Leistungen in der Bundesliga muss Borussia Mönchengladbach noch eine letzte Hürde nehmen, um in der Champions League gegen die ganz großen Kaliber spielen zu dürfen. Lucien Favre trifft auf einen alten Bekannten, während für Dynamo Kiew die europäische Königsklasse ein bekanntes Pflaster ist. Goal.com stellt euch den Gegner der „Fohlen“ vor.

Im Glück gegen Feyenoord

In der vorigen Runde der Qualifikation tat sich Kiew nach einem 2:1-Heimsieg gegen Feyenoord schwer und spielte auswärts nicht auf Sieg. Den Niederländern fehlte ein richtiger Goalgetter, ansonsten wären sie bereits die Endstation für Kiew gewesen.

Yarmolenko ist der wohl stärkste Akteur des Gladbach-Gegners. Er überzeugt durch seine Schnelligkeit und seine Technik. Auch das Mittelfeld Dynamos ist mit Gusev, Veloso, Ninkovic und Raffael stark besetzt. Ideye Brown ist der Stürmer der Ukrainer und hat ein gutes Gefühl für die richtige Positionierung. Gegen Rotterdam hat er in zwei Partien zwei Tore erzielt, auf ihn muss Favre achtgeben.

BORUSSIA M'GLADBACH
CL-QUALIFIKANT
DIE SAISON-VORBEREITUNG
Ergebnis
SSVg Velbert - BMG
 0:6
Preußen Münster - BMG
0:3
BMG - Birmingham City
 2:2
1860 München - BMG
 2:4
VfL Bochum - BMG
1:4
BMG - FC Sevilla
 0:0
Norwich City - BMG (11.8.)  

Niko Kranjcar wurde von Tottenham losgeeist, konnte sich jedoch bisher nicht in Szene setzen. Im Hinspiel gegen Feyenoord wurde er zur Halbzeit ausgewechselt, Gusev machte seinen Job besser als der Kroate. Im Rückspiel kam er anschließend gar nicht mehr zum Einsatz.

Lange Historie in der Champions League

Seitdem die Champions League unter diesem Namen besteht, spielt auch Kiew immer wieder eine mehr oder weniger größere Rolle in diesem Wettbewerb. Die größten Erfolge feierte der Klub in den Neunzigern, als er in der K.o.-Runde in zwei aufeinanderfolgenden Jahren gegen Juventus und die Bayern scheiterte.

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Vielen Fans wird Dynamo als treuer Begleiter in der Gruppenphase der Königsklasse in Erinnerung bleiben. Dort wurden immer wieder die großen Klubs geärgert. Seit zwei Jahren konnten sich die Hauptstädter jedoch nicht mehr für die Champions League qualifizieren.

Seit Jahren nur zweite Geige

Dynamo Kiew ist der ukrainische Rekordmeister, doch die Hauptstädter müssen seit Jahren auf die Konkurrenz aus Donezk schielen. Shakhtar tätigt dank eines Investors nun die großen Transfers und hat dank einer starken Jugendabteilung auch viele der talentiertesten Ukrainer in den eigenen Reihen.

   „Der Marktwert beträgt knapp 156 Millionen Euro, was vornehmlich an einigen auf dem Transfermarkt heiß begehrten Brasilianern liegt.“

Gregor Becker, Gladbach-Experte Goal.com

In den letzten drei Jahren konnte sich Dynamo nicht mehr gegen die Konkurrenz durchsetzen und hat so auch die Teilnahme an der europäischen Königsklasse zwei Jahre lang verpasst. Die Jahre zuvor scheiterte man immer bereits in der Gruppenphase.

Der große Auftritt gegen die Bayern

Der letzte große Erfolg auf der höchsten europäischen Bühne ist bereits über zehn Jahre her. Damals ging es gegen den Deutschen Rekordmeister um den Finaleinzug. In der Saison 1998/1999 ragte auch erstmals Andrej Shevchenko heraus, der die Bayern mit einem Doppelpack im Hinspiel arg in die Bredouille brachte.

In einer spektakulären Partie sorgten Tarnat, Effenberg und Janker anschließend für das wichtige 3:3-Remis, dank dem ihnen im Rückspiel ein glanzloser 1:0-Sieg für den Einzug in das Finale reichte, das gegen Manchester United in einer legendären Begegnung verloren ging.

Punkt für Gladbach vor Jahrzehnten

Vor Jahrzehnten trafen die beiden Klubs bereits auf internationaler Bühne aufeinander. In der Saison 1976/1977 entschieden die „Fohlen“ das Duell nach einer 0:1-Hinspielniederlage dank eines 2:0-Siegs noch für sich.



Ob für die Legionäre und Talente des ukrainischen Klubs im Hinblick darauf Rache eine Rolle spielt, ist eher fraglich. Eine Rolle spielen wieder in jedem Fall der Brasilianer Raffael, der erst kürzlich von der Hertha zu Kiew gewechselt ist. Lucien Favre kennt seinen ehemaligen Schützling gut und wollte ihn Berichten zu Folge selbst verpflichten. Ihn wird Gladbach wohl sicher ausschalten können.

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