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In den Hinspielen der zweiten Qualifikationsrunde der Königsklasse gab es auch am Mittwochabend mehrere Begegnungen.

Razgrad. Dinamo Zagreb muss um den Einzug in die dritte Qualifikationsgruppe der Champions League zittern. Gegen PFC Ludogorec Razgrad kamen die Kroaten erst in der Nachspielzeit zum 1:1-Ausgleich. Auch für BATE Borisov könnte es knapp werden: Gegen Vardar Skopje konnte man sich nur schwer mit 3:2 durchsetzen. Der NK Maribor feierte dagegen einen überzeugenden 4:1-Sieg gegen Zeljeznicar Sarajevo. Noch stärker präsentierte sich der zypriotische Vertreter AEL Limassol: Mit 3:0 fegte man Linfield vom Platz.

PFC Ludogrec Razgrad - Dinamo Zagreb 1:1

In Bulgarien trafen die beiden Meister ihrer jeweiligen Länder gegeneinander an, überraschenderweise war Ludogorec über weite Strecken des Spiels die bessere Mannschaft und gingen somit auch verdient in Führung: Marcelinho hieß der Torschütze 67.).

Doch Zagreb schlug zurück und sicherten sich in Person von Ante Rukavina in der dritten Minute der Nachspielzeit das etwas glückliche 1:1 und sicherten sich somit eine erstaunlich knappe, aber gute Ausgangslage für das Rückspiel vor eigenem Publikum.

NK Maribor - Zeljeznicar Sarajevo 4:1

Deutlich besser schnitt dagegen Zagrebs Nachbar NK Maribor ab. Im Balkan-Duell mit Zeljeznicar Sarajevo gingen die Slowenen mit 4:1 als Sieger vom Platz.

Dabei hatte es gut angefangen für die Bosnier aus Sarajevo, denn Eldin Adilovic brachte die Gäste nach 15 Minuten in Führung.

Maribor brauchte lange, um ins Spiel zu finden, explodierte dann jedoch in der zweiten Hälfte: Robert Beric besorgte den Ausgleich (47.), Dejan Mezga brachte 20 Minuten später per Elfmeter die Führung.

Sarajevo schien platt und beim slowenischen Meister lief plötzlich alles. Durch den zweiten Treffer von Beric erhöhten die Slowenen auf 3:1, in der Nachspielzeit markierte Kapitän Marcos Tavares den 4:1-Schlusspunkt, der Maribor in eine vorzügliche Ausgangslage für das Rückspiel bugsiert.

AEL Limassol - Linfield 3:0

Ein solche genießen auch die Zyprioten aus Limassol, gegen Linfel gelang ein nie gefährdeter 3:0-Sieg.

Vouho (16.) und Edwin Ozon (29.) legten schon früh die Weichen, ehe Chris Dickson vier Minuten nach der Halbzeitpause für den Endstand sorgte.

Bei Limassol hofft man nun auf ein ähnliches Abschneiden wie es APOEL FC in der vergangenen Champions-League-Saison, als man es bis ins Viertelfinale schaffte, vollbrachte.

BATE Borisov - Vardar Skopje 3:2

Ein fulminantes Comeback legte der letztjährige Champions-League-Teilnehmer Borisov hin. Gegen die Albaner aus Skopje stand man nach 90 Minuten beim Spielstand von 1:2 bereits mit dem Rück zur Wand, doch Vitali Rodionov drehte mit zwei Toren in der Nachspielzeit die Begegnung und wurde somit zum Helden des Spiels.

Zuvor hatte Dimitri Mozolevski die Gastgeber in der 41. Minute in Führung gebracht. Jovan Kostovski (54.) und Ostoja Stjepanovic (62.) hatten daraufhin den Spielstand zum vermeintlichen Sieg Skopjes gedreht, ehe Rodionov aufdrehte.

Dennoch hat sich in diesem Match eine interessante Ausgangssituation gebildet, welche ein interessantes Rückspiel zur Folge hat.

Siege für Molde und Wroclaw

In den beiden übrigen Begegnungen gab recht deutliche Ergebnisse: FK Molde schlug FK Ventspils zu Hause mit 3:0, Slask Wroclaw gewann in der montenegrinischen Hauptstadt Podgorica gegen FK Buducnost mit 2:0.

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