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Der Mittelfeldspieler des deutschen Rekordmeisters erlebte am Samstag den schwärzesten Moment seiner Karriere. Seine Enttäuschung bekam auch der Bundespräsident zu spüren.

München. Bastian Schweinsteiger war im Champions-League-Finale seines FC Bayern München gegen den FC Chelsea am Samstag die tragische Figur. Minutenlang lag er nach dem Ende des Spiels auf dem Rasen der Allianz Arena und konnte das Geschehene kaum fassen. Doch nicht nur der verschossene Elfmeter sorgt für Diskussionen.

Schweinsteiger ignoriert Gauck

Wenigen Minuten nach Abpfiff mussten die Bayern-Spieler an den feiernden Chelsea-Stars vorbei den Weg auf die Ehrentribüne antreten und die Medaillen für den Zweitplatzierten entgegennehmen. Dort wartete neben hoher Fußballprominenz und UEFA-Präsident Michel Platini auch Bundespräsident Joachim Gauck auf die Münchener.

Auf diese Zeremonie hatte der Mittelfeldspieler aber wohl wenig Lust und schlich völlig paralysiert mit gesenktem Haupt vorbei an den Offiziellen. Als er die Silbermedaille von Platini entgegennahm, wartete Gauck schließlich mit ausgestreckter Hand auf Schweinsteiger, der dem ersten Mann im Staates keines Blickes würdigte und die Tribüne wieder verließ.

Heynckes stärkt „Schweini“ den Rücken

Als Bayern-Trainer Jupp Heynckes mit dieser Situation konfrontiert wurde, nahm er seinen Spieler laut Welt in Schutz: „Wenn ein Spieler in so einem Spiel einen Elfmeter verschießt, dann muss er damit erst mal fertig werden.“ Der FCB-Coach baute Schweinsteiger sogleich wieder auf: „Es wird sicherlich einige Tage dauern, aber es gehört einfach zum Fußballerleben dazu. Das heißt Siege, große Titel und auch Enttäuschungen.“

Eure Meinung: Ist der Faux-Pas Schweinsteiger zu entschuldigen?


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