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Nach dem Erfolg seines FC Chelsea im Finale der Champions League in München, bedankt sich der gesperrte John Terry bei seinen Teamkameraden.

München. 19. Mai, später Abend, der FC Chelsea macht den so lange ersehnten Erfolg in der Champions League klar. Mit dem 1:1 (4:3 n.E.) gegen den FC Bayern München, ist nun endlich das Ziel erreicht worden, wofür Klubeigentümer Romas Abramowitsch so viel Geld und Zeit investiert hat. Auch viele Spieler der „Blues“ mussten sehr lange auf diesen Titel warten.

Gesperrt

Im Halbfinale flog John Terry gegen den FC Barcelona vom Platz, war damit auch für das große Finale gesperrt. Seinen Traum, endlich die Königsklasse gewinnen zu können, mussten andere wahrmachen. Gegenüber Sky Sports meinte er: „Es war schlecht, zuschauen zu müssen. Es ist unglaublich. Die Jungs waren fantastisch, in der ersten Hälfte, wie in der zweiten. Es war eine unglückliche Situation, in die ich mich hineingebracht hatte. Auch unglücklich für die anderen gelbgesperrten Spieler. In einer solch großartigen Nacht musst du einfach dabei sein.“

Elfmeterdramatik

Nach 120 Minuten stand es 1:1, es ging also ins Elfmeterschießen. Für Engländer von je her ein heikles Thema, wenn es gegen Deutsche geht. „Wenn ist in Elfmeterschießen geht ist es unglaublich anzusehen, wie sich eine Eigendynamik entwickelt. Als sie den zweiten Elfer vergaben, ging es in unsere Richtung“, meinte der Engländer weiter.

Fast am Boden

Der FC Chelsea stand in dieser Champions-League-Saison schon das ein oder andere Mal vor dem Aus. Gegen den SSC Neapel standen die Zeichen bereits im Achtelfinale auf Abschied. Mit einem unglaublichen Kraftakt im Rückspiel, gelang es den „Blues“, die 1:3-Niederlage aus dem Hinspiel aber noch wettzumachen. Terry: „Du musst dir das mal anschauen. Wir waren schon mit 1:3 gegen Neapel hinten, im Viertelfinale dann gegen Benfica Lissabon. Jeder hat uns schon abgeschrieben, auch heute, als sie in der 83. Minute das Tor erzielten und Didier zurückschlug. Dasselbe gegen Barcelona.“

„Vorherbestimmt“

„Manchmal sind die Dinge einfach so vorherbestimmt und ich bin überglücklich, dass Chelsea in diesem Jahr dran war.“

Bei den Feierlichkeiten durfte John Terry trotz seiner Sperre mitmachen, die UEFA war gnädig: „Es bedeutet alles für mich. Es war ein großartiger Zug von Frank (Lampard) und eine sehr noble Geste von der UEFA.

Viele Fans

In München, im Stadion und in der Stadt, waren etliche Chelsea-Fans gekommen, um ihr Team nach vorne zu peitschen. Terry über die Fans: „Dieser Wettbewerb bedeutet alles für diesen Verein und wenn du die Fans siehst, kannst du verstehen, was das bedeutet. Es gibt so viele Chelsea-Fan zu Hause, die leider nicht mitreisen konnten und kein Ticket bekamen. Jeder hier denkt an sie und dankt den Chelsea-Anhängern für ihre Unterstützung.“

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