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Der Traum vom „Finale dahoam“ ist wahr geworden. Nach dem Sieg im Elfmeterschießen gegen Real steht der FC Bayern neben dem FC Chelsea im Finale, allerdings beide mit einer B-Elf.

München. Zwei hochspannende und hart umkämpfte Champions-League-Halbfinale sind vorbei und der FC Bayern München und der FC Chelsea stehen im Finale am 19. Mai. Für die beiden großen spanischen Teams, FC Barcelona und Real Madrid, ist der Traum vom Finale in München ausgelebt. Durch eine in Frage zu stellende UEFA-Regel werden beide Finalisten nun jedoch stark geschwächt in das Endspiel gehen müssen.

Alaba, Badstuber und Gustavo fehlen

Der große Traum der Bayern ist wahr geworden: Am 19. Mai 2012 wird in der heimischen Allianz Arena das Champions-League-Finale über die Bühne gehen. Nach einem unglaublich spannenden und hochklassigen Spiel konnten sich die Bayern im Elfmeterschießen gegen Real durchsetzen. Torwart Manuel Neuer avancierte dabei mit drei Paraden zum großen Helden des Abends.

Ein bitterer Beigeschmack bleibt jedoch: Drei der sieben gefährdeten Spieler kassierte in den 120 Spielminuten eine gelbe Karte und müssen nun, auf Grund ihrer dritten Verwarnung im laufenden Modus, das heimatliche Finale von der Tribüne aus mit ansehen. David Alaba machte zu Spielbeginn den Anfang, auch wenn bei seinem unabsichtlichen Handspiel großes Pech dabei war. Im Laufe des Spiels folgten Luis Gustavo, der förmlich um eine Verwarnung bettelte und Holger Badstuber. Damit fehlen den Bayern im Finale zwei Abwehrspieler und ein wichtiger Mann im defensiven Mittelfeld.

„Dass wir drei so wichtige Spieler nicht dabei haben, ist sehr bitter. Holger Badstuber spielt eine überragende Saison, Alaba ist auf der linken Seite richtig gut und Luiz Gustavo steigert sich seit Wochen. Sie sind glücklich über den Final-Einzug, aber natürlich auch traurig. Sie werden uns natürlich fehlen“, kommentierte FCB-Coach Jupp Heynckes die Ausfälle für das Endspiel in der „Königsklasse“.

Chelsea fehlt Ramires, Meireles, Ivanovic und Terry

Hat Kapitän John Terry seinen Tribünenplatz nach einer dummen roten Karte noch selbst verursacht, fehlen dem FC Chelsea wegen der gleichen Regel ebenfalls einige Akteure im Endspiel in München.

Ramires, Raul Meireles und Branislav Ivanovic werden wegen ihrer gelben Karte im Rückspiel gegen den FC Barcelona im Finale fehlen. Damit fehlen nicht nur den Bayern, sondern auch dem Kontrahenten aus London einige Stammkräfte, die ein faires Wettmessen im Endspiel der „Königsklasse“ fast unmöglich machen.

UEFA-Regel mit Ablaufdatum?

Dabei musste die UEFA bereits in der Vergangenheit immer wieder Kritik für diese umstrittene Regel einstecken. Sperren auf Grund von gelb-roten Karten oder Rein-Rot sind in Ordnung, doch es ist fraglich, ob nicht beide Mannschaften im Finale der Champions League, dem Vereinsfußballwettbewerb schlechthin, mit ihren besten Akteuren auflaufen sollten. Am 19. Mai dürfen oben erwähnte Spieler auf jeden Fall nicht mitwirken, was beide Klubs zu einer kleinen, wenn auch nicht richtigen, B-Aufstellung zwingen wird.

Eure Meinung: Sollte die UEFA diese Regel ändern, damit im Finale die Besten auf dem Platz stehen können?

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