Jupp Heynckes: „Es ist doch klar, dass die Alarmglocken schrillen“

Nach der Aschermittwochs-Schlappe in Basel waren alle Bayern-Akteure enttäuscht. Doch der Trainer glaubt an die Chance des Rekordmeisters im Rückspiel.

Von Gregor Becker

Manuel Neuer und Aleksandar Dragovic
Getty Images
Basel. Aschermittwoch für die Bajuwaren. Der FC Bayern München unterliegt beim FC Basel mit 0:1 und muss sich nun Sorgen um das Erreichen des Endspiels in der Allianz-Arena machen. Trainer Jupp Heynckes blickte zwar auch unzufrieden aus der Wäsche, gab sich gegenüber dem Sender sky jedoch kämpferisch: „Es ist doch ganz klar, dass die Alarmglocken schrillen“, aber ich denke, es gibt noch ein Rückspiel. Wir haben zwar gegen eine gute Mannschaft verloren, aber da können wir alles wieder wettmachen."

Neuer hadert mit dem Spielfluss

„Das Problem ist einfach, dass wir in einer schwierigen Situation stecken. Wir haben uns den Fußball, den wir spielen, sicherlich anders vorgestellt, so gewinnen wir die Spiele nicht. Das ist einfach zu wenig. Im Prinzip haben wir klasse Einzelspieler, aber es läuft einfach nicht rund und flüssig“, gab sich Torhüter Manuel Neuer nach dem Spiel gegenüber uefa.com enttäuscht. Dabei wechselte der ehemalige Schalker zu den Bayern, um endlich große Titel zu holen.

Rummenigge denkt an Schalke - Hoeneß nervt der Handschlag

„Wir sind gerade in einer ohne Zweifel nicht einfachen Situation und müssen schnell versuchen, das Blatt wieder zu drehen. Wir spielen jetzt am Wochenende Dritter gegen Vierter. Da müssen wir versuchen die Tore zu schießen, die am Ende reichen“, gab sich auch Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge zerknirscht auf sat1 enttäuscht. Derweil konnte Uli Hoeneß im Interview mit einem Sky-Reporter kaum die Fassung bewahren, als er auf den verweigerten Handschlag Riberys angesprochen wurde, entgegnete er in seiner ureigen Art, dass man doch aufhören solle mit diesem albernen Handschlag. Man sei ja schließlich nicht in einem Mädchenpensionat.

Shaqiri mit dem Resultat zufrieden

Bei den Schweizern herrschte natürlich eitel Sonnenschein, so erklärte Xherdan Shaqiri, der im Sommer nach München wechseln wird, gegenüber der Basler Zeitung: „Wir sind zufrieden mit dem Resultat. Wir hatten eine schwierige Phase zu Beginn, obwohl wir dann die besseren Chancen hatten als der Gegner. Wir mussten defensiv viel arbeiten gegen die Bayern. Aber als Mannschaft haben wir den Sieg erkämpft. Natürlich war es ein spezieller Match für mich. Aber es gibt noch ein Rückspiel.“

Sommer voller Glück

Basels Torhüter Yann Sommer stieß ins gleiche Horn: „Heute hat alles geklappt. Und das Glück ist für einmal auf unserer Seite gestanden. Ich bin stolz und überglücklich. Aber es war kein einfaches Spiel. Wir haben aber gegen die Bayern gezeigt, dass wir läuferisch und konditionell auf der Höhe sind.“ Das haben sie, die tapferen Schweizer. Und für Spannung wird im Rückspiel gesorgt sein.

Eure Meinung: Kommt der FC Bayern trotz der Schlappe in Basel weiter?

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