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Der Innenverteidiger spricht in einem Interview mit Sport1 über den aktuellen Gegner, Heiko Vogel und seine Verletzung.

München. Am Abend trifft der FC Bayern München auf den FC Basel. Nationalspieler Holger Badstuber trifft dabei auf einen alten Bekannten und äußerte sich im Vorfeld bei Sport1 zu den Schweizern und dessen Trainer.

Lob an Vogel

Heiko Vogel ist zurzeit Trainer der Schweizer. Holger Badstuber hat an seinen früheren C-Jugend-Trainer gute Erinnerungen: „ Wir waren eine sehr gute Mannschaft, hatten viele Erfolge. Heiko Vogel hat uns als Team sehr viel beigebracht. Er hat eine ganz spezielle Art, mit der ich persönlich sehr gut zurechtgekommen bin. Man konnte viel Spaß mit ihm haben, aber er hatte auch seine ernsten Seiten. Die Mischung fand ich sehr gut“, so Badstuber.

Zunächst auswärts

Die Bayern treten zunächst in der Schweiz an, was durchaus ein Vorteil sein kann: „Natürlich ist es immer besser, zuerst auf fremdem Platz zu spielen. Aber Basel hat schon bewiesen, dass sie in der Champions League gut in Form sind und darum glaube ich, dass es für uns nicht so einfach wird, wie viele es hinstellen. Es wird definitiv kein Selbstläufer“, fügte er kritisch hinzu. Der Rekordmeister wird sich in Basel definitiv steigern müssen.

Finale im Blick

Dabei ist es unvermeidbar auf das mögliche Finale im eigenen Stadion zu blicken: „Es ist natürlich ein Ansporn für uns. Das Endspiel im eigenen Stadion wäre schon klasse.“ Die Konzentration soll jedoch zunächst auf den aktuellen Gegner gerichtet werden: „Bis zum Finale ist es noch ein weiter Weg. Jetzt müssen wir uns zunächst auf Basel konzentrieren und die Schweizer schlagen“, ließ er weiter verlauten.

Wichtige Erfahrung

Nach dem Badstuber nach seiner Schambeinentzündung ins Team zurückkehrte, dauerte es seine Zeit, bis der Nationalspieler wieder zu alter Form fand: „Es war auf jeden Fall sehr schwierig für mich, weil ich vorher noch nie eine Verletzung hatte. Mir war von vornherein klar, dass ich nicht gleich im zweiten Spiel wieder auf dem Niveau von vorher sein würde. Aber viele verstehen das eben nicht und dann folgt gleich Kritik. Man darf sich mit so etwas nicht allzu sehr beschäftigen. Aber im Nachhinein war diese Phase vielleicht sogar ganz gut für mich, weil ich einiges an Erfahrung hinzu gewonnen habe. In solchen Phasen sind natürlich die Leute im engsten Umkreis sehr wichtig, aber auch die mentale Stärke von einem selbst. Ich habe an mich geglaubt und hart an mir gearbeitet und letztlich wurde es dann auch wieder besser.“, blickte er zurück.

Eure Meinung:  Wie weit kommt der Rekordmeister in der Königsklasse?

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