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Champions-League-Playoff: Die Hinspiele am Mittwoch
Einige attraktive Partien mit zahlreichen Toren bot das Champions-League-Playoff am Mittwoch. Werder Bremen verschaffte sich gegen Sampdoria eine sehr gute Ausgangslage für das Rückspiel, in den restlichen Spielen ging es aber deutlicher knapper zu. Besonders bitter verlief der Abend für den österreichischen Vertreter Red Bull Salzburg, der vor eigenem Publikum gegen Hapoel Tel Aviv verlor.
Von Thomas BAUER
Red Bull Salzburg – Hapoel Tel Aviv 2:3
Auch dieses Jahr scheint sich Red Bull Salzburg nicht für die Champions League qualifizieren zu können. Eine Minute war in der Bullen-Arena gespielt, da brachte Schiemer seinen Gegenspieler Shechter zu Fall und Keeper Vincent Enyeama (3.) verwertete den darauffolgenden Elfmeter zum frühen 1:0. Die Österreicher waren vom Blitzstart des Gegners zunächst geschockt, legten aber schnell wieder den Vorwärtsgang ein und duften nach knapp einer halben Stunde über den Ausgleich durch Nikola Pokrivac (28.) freuen, der mit seinem knallharten Schuss der Nummer eins der Gäste keine Chance ließ. Die Partie war in weiterer Folge völlig offen, doch als weitaus effizienter erwies sich die Offensive von Tel Aviv. Kurz vor dem Pausenpfiff brachte Ben Sahar (44.) sein Team per Kopf erneut in Führung und auch nach dem Seitenwechsel zappelte der Ball schnell im Netz. Itay Shechter (53.) sorgte für das 3:1, womit die „Bullen“ plötzlich unter großem Druck standen. Gerade recht kam da ein Foul von Kende gegen Jantscher im Strafraum, denn der Unparteiische zeigte auf den Punkt und Roman Wallner (66.) verkürzte auf 2:3 - der Endstand dieser attraktiven Partie in der Mozartstadt.
FC Basel – Sheriff Tiraspol 1:0
Die Basler waren in den ersten 45 Minuten das überlegene Team mit 71 Prozent Ballbesitz, konnten aus diesen Chancen aber kein Kapital schlagen. Von den Gästen aus Moldawien war indes nur wenig zu sehen, mit einem Remis konnten die Osteuropäer aber durchaus zufrieden sein. Die Gastgeber spielten auch nach dem Seitenwechsel munter nach vorne und wurden für alle Bemühungen schließlich zehn Minuten nach Wiederanpfiff belohnt. Nach Flanke von Shaqiri stand Valentin Stocker (55.) goldrichtig und traf per Kopf zur verdienten Führung. Kurz vor dem Schluspfiff hatte Benjamin Huggel (90.) das 2:0 am Fuß, scheiterte mit seinem Elfmeter aber an Torhüter Stoyanov.
Partizan Belgrad – RSC Anderlecht 2:2
Nach einer enttäuschenden ersten Halbzeit, die keinesfalls Champions-League-Niveau hatte, bekamen die Fans in Belgrad nach dem Seitenwechsel deutlich mehr zu sehen. Nach gefährlicher Flanke von Lecjaks war Guillaume Gillet (54.) zur Stelle und sorgte für die Führung der Gäste, die Antwort von Partizan ließ aber nicht lange auf sich warten. Drei Minuten nach dem Gegentreffer schloss Cleo (57.) eine schöne Kombination zum 1:1 ab. Die Stimmung flammte neu auf und wurde umso besser, als Jan Lecjaks (65., ET) ein Traumtor erzielte – allerdings ins eigene Netz. Anderlecht ließ sich davon keineswegs beeindrucken und so folgte nur eine Minute später die schnelle Antwort der Gäste. Nach Unsicherheiten im Strafraum war Juhasz (66.) zur Stelle und sorgte für den Ausgleich zum 2:2. Eine interessante Ausgangslage für ein spannedes Rückspiel in Belgien.
Sporting Braga – FC Sevilla 1:0
Jeweils eine Großchance verzeichneten beide Teams in der ersten Hälfte, Tore wollten bis zum Pausenpfiff aber keine fallen. Erst eine Viertelstunde nach dem Seitenwechsel zappelte der Ball erstmals im Netz, als Matheus (62.) per Kopf für die Führung der Gastgeber sorgte und einen kuriosen Jubel zeigte, denn der Stürmer hatte plötzlich einen Schnuller im Mund. Die Andalusier reagierten und erhöhten den Druck nach vorne, mit einer taktisch starken Leistung sicherten die Hausherren das Ergebnis aber über die Zeit.

Werder Bremen – Sampdoria Genua 3:1
In einer attraktiven Partie im Weser-Stadion benötigte Werder Bremen lange, um in die Partie zu finden und zitterte sich mit einem torlosen Remis in die Halbzeitpause, nach dem Seitenwechsel drehte die Schaaf-Elf aber richtig auf. Mit einem wunderschönen Treffer brachte Clemens Fritz (51.) den Bundesligisten auf Kurs, denn Werder wirkte in der Offensive fortan deutlich selbstbewusster und ideenreicher. Stefano Lucchini (66.) schwächte die Italiener, indem er sich eine Gelb-Rote Karte abholte und den Bremern so auch einen Elfmeter schenkte. Torsten Frings (67.) trat an und verwandelte sicher zum 2:0, ehe sich auch Claudio Pizarro (69.) nur zwei Minuten später selbst in die Torschützenliste eintrug. „Das Ding ist durch“ pflegten die Fans auf den Rängen zu sagen, doch Sampdoria gelang in letzter Minute der so wichtige Auswärtstreffer. Mertesacker ließ Giampaolo Pazzini (90.) völlig unbedrängt zum Kopfball kommen und der Italiener verkürzte auf 1:3 – eine klassische Werder-Aktion, die Trainer Schaaf sichtlich ärgerte.
Eure Meinung: Wie habt ihr die Partien am Mittwoch gesehen? Welche Teams werden sich qualifizieren?Dein Tipp
Sassuolo - Sampdoria
Tipp abgegeben
Most Popular Predictions
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Sassuolo 1-2 Sampdoria
- 21.74 %
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Sassuolo 0-1 Sampdoria
- 13.04 %
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Sassuolo 1-1 Sampdoria
- 13.04 %
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