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Jubel bei United, Milan trauert
Manchester United zeigte dem AC Mailand gestern Abend die Grenzen auf. Mit 4:0 schickte der englische Meister die Milanisti nach Hause und unterstrich damit einmal mehr seine Stärke in entscheidenden Partien. Bei den Italienern wuchs dagegen die Erkenntnis, dass der Kader zu dünn besetzt ist, um Ausfälle auf diesem Niveau adäquat zu kompensieren.
Von Falko BLÖDING
Manchester. Mit großer Hoffnung und viel Optimismus ging der AC Mailand in das Rückspiel gegen Manchester United. Die „Rossoneri“ mussten einen 2:3-Rückstand wettmacht, um noch ins Viertelfinale der Champions League einzuziehen. Am Ende blieb ihnen jedoch nur Enttäuschung und die Erkenntnis, dass der englische Meister einfach eine Nummer zu große war. Milan brachte bis auf eine Kopfballchance durch Ronaldinho in der Anfangsphase nichts zustande und kassierte am Ende eine deftige 0:4-Klatsche.
„So ist es unmöglich sie zu besiegen“
„Es gibt viele Gründe dafür, dass wir dieses Spiel so verloren haben. Der Hauptgrund ist sicherlich ein Manchester United in exzellenter Verfassung“, erklärte Mailands Trainer Leonardo nach dem Schlusspfiff. Ohne die beiden Leistungsträger Alessandro Nesta und Alexandre Pato, die kurzfristig ausfielen, konnte seine Mannschaft nicht dagegenhalten. „Leider konnten wir heute nicht mit unseren besten Spielern auflaufen. Wir hatten uns einen anderen Spielverlauf vorgestellt, aber die Verletzungen haben uns nicht geholfen. Mit diesen Problemen ist es unmöglich Manchester United zu schlagen“, so der brasilianische Coach weiter.
Galliani meckert
Mailands Boss Adriano Galliani war nach dem Spiel sichtlich angefressen. Er kritisierte, die „Rossoneri“ hätten „ohne Verteidigung gespielt.“ Keeper Christian Abbiati konnte einem Leid tun, bei allen vier Toren war er machtlos. „Sich von dieser Niederlage zu erholen wird sehr schwer, aber es muss uns schnell gelingen“, sagte der Schlussmann. Trainer Leonardo mahnte an, dass man seine Mannschaft nicht allein an der Leistung vom Mittwochabend messen solle: „Milan hat einige tolle Spiele abgeliefert, um so weit zu kommen. Allerdings braucht es nur ein negatives Ergebnis, um all das zu überstrahlen.“
Hohes Tempo von Beginn an
Als Knackpunkt und Vorentscheidung für die Partie erwies sich das frühe 1:0 durch Wayne Rooney, der eine Flanke von Gary Neville einköpfte. Später bewies der Torjäger seine überragende Form erneut und schlug ein zweites Mal zu. „Der erste Treffer machte alles klar. Milan musste zu diesem Zeitpunkt drei Tore schießen und das ist im ‚Old Trafford’ sehr schwierig“, analysierte Uniteds Keeper Edwin van der Sar. „Wir haben uns im Vorfeld kurz mit Milan beschäftigt, aber der Manager [Sir Alex Ferguson] hat uns eingetrichtert, dass es viel wichtiger ist wie wir spielen. Wir haben das Tempo in den ersten 15 Minuten angezogen und es unserem Gegner sehr schwer gemacht.“
Ferguson ist der nächste Gegner egal
In dieser Form zählt Manchester United erneut zu den ganz heißen Titelkandidaten. Besonders die enorme Heimstärke ist in den K.O.-Spielen ein echter Faustpfand. Hinzu kommt ein Wayne Rooney in absoluter Gala-Form. Edwin van der Sar lobte den 24-jährigen in höchsten Tönen: „Ich habe schon mit Zinedine Zidane, Pippo Inzaghi und Cristiano Ronaldo gespielt. Aber Wayne hat einen unglaublichen Hunger auf Fußball und wenn er den Rasen betritt, dann will er es jedes Mal allen zeigen.“ Das Selbstvertrauen ist beim Vorjahresfinalisten mittlerweile riesig. Dementsprechend meinte Sir Alex Ferguson mit Blick auf die nächste Runde: „In dieser Verfassung ist es mit egal, auf wen wir treffen.“
„So ist es unmöglich sie zu besiegen“
„Es gibt viele Gründe dafür, dass wir dieses Spiel so verloren haben. Der Hauptgrund ist sicherlich ein Manchester United in exzellenter Verfassung“, erklärte Mailands Trainer Leonardo nach dem Schlusspfiff. Ohne die beiden Leistungsträger Alessandro Nesta und Alexandre Pato, die kurzfristig ausfielen, konnte seine Mannschaft nicht dagegenhalten. „Leider konnten wir heute nicht mit unseren besten Spielern auflaufen. Wir hatten uns einen anderen Spielverlauf vorgestellt, aber die Verletzungen haben uns nicht geholfen. Mit diesen Problemen ist es unmöglich Manchester United zu schlagen“, so der brasilianische Coach weiter.
Galliani meckert
Mailands Boss Adriano Galliani war nach dem Spiel sichtlich angefressen. Er kritisierte, die „Rossoneri“ hätten „ohne Verteidigung gespielt.“ Keeper Christian Abbiati konnte einem Leid tun, bei allen vier Toren war er machtlos. „Sich von dieser Niederlage zu erholen wird sehr schwer, aber es muss uns schnell gelingen“, sagte der Schlussmann. Trainer Leonardo mahnte an, dass man seine Mannschaft nicht allein an der Leistung vom Mittwochabend messen solle: „Milan hat einige tolle Spiele abgeliefert, um so weit zu kommen. Allerdings braucht es nur ein negatives Ergebnis, um all das zu überstrahlen.“
Hohes Tempo von Beginn an
Als Knackpunkt und Vorentscheidung für die Partie erwies sich das frühe 1:0 durch Wayne Rooney, der eine Flanke von Gary Neville einköpfte. Später bewies der Torjäger seine überragende Form erneut und schlug ein zweites Mal zu. „Der erste Treffer machte alles klar. Milan musste zu diesem Zeitpunkt drei Tore schießen und das ist im ‚Old Trafford’ sehr schwierig“, analysierte Uniteds Keeper Edwin van der Sar. „Wir haben uns im Vorfeld kurz mit Milan beschäftigt, aber der Manager [Sir Alex Ferguson] hat uns eingetrichtert, dass es viel wichtiger ist wie wir spielen. Wir haben das Tempo in den ersten 15 Minuten angezogen und es unserem Gegner sehr schwer gemacht.“
Ferguson ist der nächste Gegner egal
In dieser Form zählt Manchester United erneut zu den ganz heißen Titelkandidaten. Besonders die enorme Heimstärke ist in den K.O.-Spielen ein echter Faustpfand. Hinzu kommt ein Wayne Rooney in absoluter Gala-Form. Edwin van der Sar lobte den 24-jährigen in höchsten Tönen: „Ich habe schon mit Zinedine Zidane, Pippo Inzaghi und Cristiano Ronaldo gespielt. Aber Wayne hat einen unglaublichen Hunger auf Fußball und wenn er den Rasen betritt, dann will er es jedes Mal allen zeigen.“ Das Selbstvertrauen ist beim Vorjahresfinalisten mittlerweile riesig. Dementsprechend meinte Sir Alex Ferguson mit Blick auf die nächste Runde: „In dieser Verfassung ist es mit egal, auf wen wir treffen.“
Goal.com-Flutlicht
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